Chrupalla nennt Pistorius "Kriegsminister"
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Diskussion über Kriegsbeteiligung in Berlin
Berlin () – Der AfD-Vorsitzende Tino Chrupalla hat Verteidigungsminister Boris Pistorius als „Kriegsminister“ bezeichnet. Mit Blick auf den Konflikt mit Russland sagte Chrupalla den Sendern RTL und ntv, er sehe die Eskalation auch von Pistorius.
Der SPD-Politiker spreche davon, dass Deutschland kriegstüchtig werden müsse. „Kriegstüchtig heißt, man möchte in einen Krieg ziehen und man möchte weiter miteskalieren“, so Chrupalla wörtlich. Auch auf Nachfrage blieb er bei dieser Bezeichnung. Er habe große Sorge, dass Deutschland in den Konflikt mit Russland weiter hineingezogen werde. Chrupalla sieht keine Bemühung dieser Bundesregierung, diesen Krieg in der Ukraine endlich zu beenden, an dem man sich mittlerweile nicht nur mit Geld beteilige.
Chrupalla warf Bundesregierung und Bundeswehr vor, Russland zu drohen. „Weitere Drohgebärden in beide Richtungen bringen Europa immer weiter in Schieflage“, sagte er. Kanzler Merz spreche von „Fight Tonight“ und aus der Bundeswehr kämen Signale, wonach man Russland besiegen könne und wolle. Solche Äußerungen würden nicht zur Beruhigung in Europa beitragen. Stattdessen solle sich Kanzler Merz mit dem russischen Präsidenten Putin an einen Tisch setzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tino Chrupalla am 04.07.2026 |
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