OB Vogt erneuert Versprechen für Einkaufsmöglichkeit im Süden Halles – Landtagskandidat Neumann mahnt zu mehr Tempo
Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Auswirkungen der Schließung in Halle
Halle (Saale) () – Oberbürgermeister Vogt hat sein Versprechen zur Wiederbelebung des Südstadt Centers erneuert und die Anwohner um Geduld gebeten. Seit fünf Monaten ist das Center im Süden Halles geschlossen, was für zehntausende Menschen den Verlust der wichtigsten Einkaufsmöglichkeit und eines zentralen Treffpunkts bedeutet.
Auf dem Stadtteilfest Silberhöhe skizzierte Vogt die Versorgungspläne. „Es wird wieder eine größere Einkaufsmöglichkeit geben, versprochen.
Das können wir aber nicht sofort lösen, ich bitte um Geduld“, so der Oberbürgermeister. Vogt verwies auf die begrenzten Einflussmöglichkeiten der Stadt: „Die Stadt ist nicht der Betreiber des Südstadt Centers, es ist ein privater Investor.
Und wenn ein privater Investor sagt: ‚Hier ist Schluss‘, dann können wir nur vermitteln. Und das tun wir mit aller Kraft.“
SPD-Landtagskandidat Julius Neumann, der selbst vor Ort mit dem OB sprach, forderte mehr Transparenz. „Es fehlen offizielle Informationen, inwiefern das Center wieder öffnen könnte oder ob ein Alternativbau kommt“, sagte er.
Der Kandidat warnte vor den Folgen eines langen Stillstands: „Je länger unklar bleibt, wie es weitergeht, desto gravierender werden die Folgen im Süden.“ Bei Gesprächen mit Anwohnern habe er erfahren, dass viele ältere Menschen einsamer geworden seien und bei einigen ein Wegzug im Raum stehe. „Wir können uns hier keinen jahrelangen Stillstand erlauben, wenn der Süden ein attraktiver Teil der Stadt sein soll“, so Neumanns Fazit.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Vogt (Archiv) |
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