Grüne verurteilen Angriff auf Journalisten in Erfurt

5. Juli 2026

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Gewalt gegen Journalisten in Erfurt

() – Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner verurteilt den Angriff linker Demonstranten auf Journalisten im Umfeld des AfD-Parteitags in Erfurt. „Wir lehnen jede Form von Gewalt auf solchen Demonstrationen ab“, sagte Brantner der „Bild“ (Montagausgabe).

Sie sprach von einem „Einzelfall“, den sie bedauere, und wünsche „gute Genesung“.

Der Schutz der Pressefreiheit sei ein unverhandelbares Grundrecht. Brantner betonte zugleich: „Es ist ein Zeichen demokratischer Stärke, dass am Wochenende zehntausende Menschen friedlich auf die Straße gegangen sind, um für Zusammenhalt in einer liberalen und freien Demokratie gegen Rechtsradikalismus zu demonstrieren.“

Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm, verurteilte die Attacken ebenfalls.

Er sagte der „Bild-Zeitung“: „Wer Gewalt gegen Journalisten anwendet, der greift die Demokratie an. Denn Meinungsfreiheit und Pressefreiheit sind zentrale Säulen einer freiheitlichen Gesellschaft. Und das gilt unabhängig von linker oder rechter Gewalt.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Demo vor AfD-Parteitag am 04.07.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Journalisten und Demonstranten
  • Regionen: Erfurt, Deutschland
  • Zahl der Demonstranten: zehntausende

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Angriff linker Demonstranten auf Journalisten
  • Verurteilung von Gewalt auf Demonstrationen als Verletzung der Pressefreiheit
  • Friedliche Demonstrationen von zehntausenden für eine liberale und freie Demokratie

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verurteilung des Angriffs auf Journalisten durch die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner
  • Betonung der Unverhandelbarkeit der Pressefreiheit
  • Condolences für die betroffenen Journalisten und Wunsch nach guter Genesung
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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