Regionalliga-Reform gescheitert: BSW spricht von Schlag ins Gesicht für sächsische Fans

3. Juli 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Sportpolitik: Regionalliga-Reform in Sachsen gescheitert

() – Die geplante Reform der Regionalliga ist vorerst gescheitert. Das hat der sportpolitische Sprecher der BSW-Fraktion im Sächsischen Landtag, Ralf Böhme, mitgeteilt.

Eine faire Aufstiegsregelung für die Vereine sei damit in weite Ferne gerückt, kritisierte er.

Hintergrund ist die ungleiche Verteilung der Aufstiegsplätze: In gibt es fünf Regionalligen, aber nur vier Aufsteiger in die Dritte Liga. Besonders betroffen ist der Nordosten, wo neun ehemalige DDR-Oberligisten in einer Staffel spielen.

Der Leipziger Traditionsverein Lok scheiterte als Meister der Staffel Nordost bereits zum dritten Mal in den Aufstiegsspielen. Eine Abstimmung unter den Vereinen der dritten bis fünften Liga hatte ergeben, dass 95 Prozent eine Reform befürworten.

Die Mehrheit der Vereine sprach sich für das sogenannte Kompassmodell aus, bei dem alle Viertligisten vor jeder Saison geografisch auf vier Staffeln verteilt werden.

Allerdings scheiterte die Reform am Veto des Südwestens, wo 93 Prozent für ein anderes Modell stimmten. In lehnte eine Mehrheit beide Modelle ab.

Böhme forderte eine schnelle Lösung: ‚Es müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden, damit sich ein Schicksal wie das von Lok Leipzig nicht noch unzählige Male wiederholt.‘

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fans protestieren für Regionalliga-Reform (Archiv)

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  • Regionalliga-Reform ist vorerst gescheitert.
  • Veto des Südwestens verhinderte die Umsetzung des Kompassmodells.
  • 95 Prozent der Vereine befürworten eine Reform, während Bayern beide Modelle ablehnte.

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  • betrifft Regionalliga-Vereine in Deutschland
  • besonders betroffen: Nordosten, speziell Lok Leipzig
  • 95 % der Vereine der dritten bis fünften Liga befürworten Reform, 93 % im Südwesten stimmten gegen das vorgeschlagene Modell

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  • Scheitern der Regionalliga-Reform aufgrund des Vetos des Südwestens
  • Ungleiche Verteilung der Aufstiegsplätze zwischen fünf Regionalligen und nur vier Aufsteigern in die Dritte Liga
  • Hoher Unterstützungsgrad für Reformmodelle unter den betroffenen Vereinen, aber oppositionelle Stimmen aus Bayern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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