SPD warnt vor Standortabbau durch Krankenhausreform

2. Juli 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Schleswig-Holstein unter Druck

() – Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls, hat die Landesregierung aufgefordert, die Umsetzung der Krankenhausreform aktiv zu gestalten und nicht zu einem bloßen Standortabbauprogramm werden zu lassen. Das teilte die Fraktion am Mittwoch mit.

Pauls sagte, die Ziele der Reform seien richtig, doch die Versorgung dürfe sich nicht länger allein am ökonomischen Druck orientieren.

Besonders die Geburtshilfe dürfe nicht weiter abgebaut werden. Werdende Eltern müssten sich auf eine gut erreichbare und sichere Versorgung verlassen können.

Auch die Grund- und Notfallversorgung müsse im ländlichen Raum sowie auf den Inseln und Halligen sichergestellt bleiben.

Die SPD-Politikerin kritisierte die wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser, die finanziell massiv unter Druck stünden. sei ein Flächenland mit besonderen geografischen Herausforderungen.

Daher müsse das Land die Spielräume und Ausnahmemöglichkeiten optimal nutzen. Die Reform dürfe nicht über die Köpfe der Menschen hinweg umgesetzt werden, die Regionen bräuchten jetzt klare Ansagen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

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  • SPD fordert aktive Gestaltung der Krankenhausreform
  • Geburtshilfe und Grundversorgung im ländlichen Raum sollen nicht abgebaut werden
  • Schleswig-Holstein benötigt klare Ansagen zur Reformumsetzung

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Werdende Eltern, Patienten in ländlichen Regionen, Inselbewohner
  • Region: Schleswig-Holstein
  • Anliegen: Sicherstellung der Geburtshilfe, Grund- und Notfallversorgung

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Forderung nach aktiver Gestaltung der Krankenhausreform
  • Kritik an ökonomischem Druck auf die Versorgung
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  • Umsetzung der Krankenhausreform aktiv gestalten
  • Sicherstellung der Grund- und Notfallversorgung im ländlichen Raum
  • Nutzung von Spielräumen und Ausnahmemöglichkeiten durch das Land
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