Bundesregierung streicht Post Steuerprivileg
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaft: Steuerprivileg der Deutschen Post entfällt
Berlin () – Die Bundesregierung streicht der Post ein umstrittenes Steuerprivileg. Künftig ist der noch immer teilstaatliche Konzern nicht länger von der Mehrwertsteuer befreit, wenn er Geschäftspost einsammelt und verteilt.
Das berichtet der „Spiegel“. Die Regelung hatte der Post einen Wettbewerbsvorteil von 19 Prozent gegenüber ihren Konkurrenten beschert. Zwischenzeitlich kamen auch einige private Postunternehmen in den Genuss der Freistellung, was die Lage der übrigen verschärfte. Nun beseitigt Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) den Wettbewerbsvorteil für die Post, was ihm zusätzliche Einnahmen beschert, die er angesichts der angespannten Haushaltslage gut gebrauchen kann. Er beziffert sie auf 115 Millionen Euro.
Die Postkonkurrenten, die Klingbeils Maßnahme begrüßen, halten die Schätzung für zu niedrig, sie rechnen mit mindestens einer halben Milliarde Euro Mehreinnahmen. Nach Jahren würden „endlich wieder faire Wettbewerbsbedingungen im Briefmarkt hergestellt“, sagte Walther Otremba, Vorsitzender des Bundesverbands Briefdienste.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Deutsche Post (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Bundesregierung streicht der Post ein Steuerprivileg bezüglich der Mehrwertsteuer
- Künftig keine Mehrwertsteuerbefreiung für Geschäftspost
- Geschätzte Mehreinnahmen von 115 Millionen Euro für den Haushalt
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffene: Deutsche Post, private Postunternehmen, Finanzminister Lars Klingbeil (SPD)
- Region: Deutschland
- Zahlen/Fristen: 115 Millionen Euro zusätzliche Einnahmen für den Staat, Konkurrenz erwartet mindestens 500 Millionen Euro Mehreinnahmen, keine spezifischen Fristen angegeben
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Streichen des Steuerprivilegs für die Deutsche Post
- Wettbewerbsvorteil von 19% gegenüber Konkurrenten
- Zusätzliche Einnahmen für den Staat in Höhe von 115 Millionen Euro
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Streichung des Steuerprivilegs für die Deutsche Post
- Einführung der Mehrwertsteuer für Geschäftspost
- Erwartete Mehreinnahmen von 115 Millionen Euro für den Staat
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