Zehn Jahre nach Tötungsdelikt in Oberbilk: Polizei sucht mit neuem Fahndungsplakat nach Zeugen
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Ermittlungen zu Tötungsdelikt in Düsseldorf
Düsseldorf () – Fast genau zehn Jahre nach einem Tötungsdelikt an der Mindener Straße in Oberbilk hat die Polizei Düsseldorf die Ermittlungen wieder aufgenommen und sich mit einem neuen Fahndungsplakat an die Öffentlichkeit gewandt. Das teilten die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Polizei am Donnerstag mit.
Die Ermittler der Mordkommission „MK Mindener“ hoffen, mit den neuen Aufrufen doch noch die Identität der beiden mutmaßlichen Täter zu klären.
Am Freitagnachmittag des 3. Juni 2016 war ein 68 Jahre alter Mann schwer verletzt in seiner Wohnung an der Mindener Straße aufgefunden worden. Trotz der sofortigen Reanimation durch einen Notarzt starb das Opfer noch am Einsatzort.
Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass der Mann getötet worden war. Die Beamten sicherten Spuren, werteten Videomaterial aus und erstellten Phantombilder der beiden Tatverdächtigen.
Auch der Fluchtweg wurde rekonstruiert.
Die beiden Tatverdächtigen waren damals etwa 20 bis 30 Jahre alt und rund 1,80 Meter groß. Der erste Verdächtige hat ein südländisches Aussehen mit schlanker Statur, kurzem, nach hinten gegeltem Haar und war mit einem schwarzen T-Shirt mit weißen Ärmeln sowie einer hellen Hose bekleidet.
Der zweite Verdächtige hat ebenfalls ein südländisches Aussehen, aber eine kräftigere Statur, trug einen dunklen Vollbart und eine schwarze Käppi. Er war mit dunkler Oberbekleidung mit einer auffallenden Posthorn-Abbildung und einer dunklen Cargohose bekleidet und führte eine dunkle Sporttasche mit sich.
Nach Zeugenangaben sprach er akzentfreies Hochdeutsch. Die Ermittler fragen: Wer kennt die Männer oder kann Angaben zu ihrem Aufenthaltsort machen? Wer hat die Tatverdächtigen auf ihrer Flucht beobachtet?
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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