Bundespolizei nimmt mutmaßlichen Hundewelpen-Betrüger in Lindau fest
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Tierschutz in Lindau: Erste Festnahmen
Lindau () – Die Bundespolizei hat in Lindau einen 50-jährigen ungarischen Mann vorläufig festgenommen, der verdächtigt wird, Hundewelpen unter dubiosen Umständen verkauft zu haben. Wie die Beamten am Mittwoch mitteilten, wurde am Freitag ein Fahrzeug mit fünf Hundewelpen kontrolliert, deren Papiere offensichtlich gefälscht waren.
Auf Hinweise hin schalteten die Beamten das Veterinäramt ein, um die Situation zu klären.
Bei einer Kontrolle am Grenzübergang Lindau gaben die Fahrer zweier Fahrzeuge an, in der Nacht einen Hundewelpen kaufen zu wollen. Aufgrund der merkwürdigen Umstände und des Verkaufsortes führten die Beamten eine Überprüfung durch.
An einer Tankstelle in Lindau entdeckten sie einen Transporter mit ungarischer Zulassung, in dem sich sechs Hundekäfige befanden. Der Fahrer und sein Beifahrer gaben an, bereits einen Hund in Österreich verkauft zu haben, doch die Papiere und der Zustand der Tiere erweckten Bedenken.
Das Veterinäramt stellte fest, dass unter den Hunden ein Bullterrier war, dessen Einfuhr nach Deutschland verboten ist.
Der Fahrer war bereits in einem ähnlichen Fall wegen Urkundenfälschung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz angezeigt worden. Die Bundespolizei hat den Mann wegen schwerer Urkundenfälschung und schweren Betrugs angezeigt und an die Polizeiinspektion Lindau übergeben, die weitere Ermittlungen führt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Festnahme mit Handschellen (Archiv) |
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