Bundespolizei droht Engpass bei Bodycams
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit und Technologie in der Bundespolizei
Berlin () – Der Bundespolizei droht im kommenden Jahr ein gravierender Mangel an einsatzfähigen Bodycams.
Wie der Vorsitzende der GdP für die Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der „Rheinischen Post“ sagte, sei eine Ausschreibung über 2.500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1.500 gescheitert. Dafür seien rund fünf Millionen Euro eingeplant gewesen. „Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen“, so Roßkopf.
Seit Längerem sei bekannt gewesen, dass der bisherige Hersteller seinen Support einstellen werde. Eine fertige Ausschreibung habe ein Jahr lang unbearbeitet vorgelegen. Später seien zusätzliche Vorgaben wie Wechselakkus hinzugekommen. „Genau aus diesem Grund hat sich bisher auch kein Anbieter gefunden“, sagte Roßkopf.
Roßkopf sagte, die Bodycam habe sich gerade an Bahnhöfen im Einsatz bewährt. „Sie wirkt durch ihren Einsatz oftmals schon deeskalierend.“ Gerade bei aggressiven Situationen und Straftaten sei sie als Beweismittel unverzichtbar. Zudem gebe es Anbieter, deren Bodycams sich „perfekt“ mit den Tasern der Bundespolizei kombinieren ließen.
Nun hoffe man, dass der bisherige Anbieter seinen Support erneut verlängere. „Dies wird viele Millionen kosten“, sagte Roßkopf. Nötig sei eine schnelle Entscheidung des Bundesinnenministeriums.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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