EU will ab 2027 mehr kostenlose Emissionszertifikate vergeben
Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung
EU-Politik: Emissionshandel und Industrieentlastung
Brüssel () – Die EU-Kommission plant bei der Reform des Emissionshandels (ETS) eine schnellere Erleichterung für die Industrie. Dazu soll ein entscheidender Teil der Reform aus dem regulären Gesetzgebungsprozess ausgegliedert und durch einen delegierten Rechtsakt oder einen Implementing Act angepasst werden. Konkret geht es um die Zuteilung von freien Zertifikaten.
Das berichtet das „Handelsblatt“ in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf „Kommissionskreise“. EU-Beamte sprechen demnach von einem sogenannten „Quick fix“. Dieser soll dafür sorgen, dass bereits ab Januar 2027 wieder mehr freie Zertifikate an Unternehmen ausgegeben werden. Für die Industrie bedeutet das eine große Entlastung. Am 15. Juli will die Kommission ihre Pläne offiziell vorstellen. Durch die Reform passt die EU das Klimaschutzinstrument an die abgeschwächten Klimaziele 2040 an.
Die Kommission plant, die Entlastung an die Bedingung der Investition zur Dekarbonisierung in Europa zu knüpfen. Die durch die kostenlosen Zertifikate eingesparten Summen müssen die Unternehmen jedoch nur teilweise in die Transformation ihrer Werke in Europa investieren. Im Gespräch sind Investitionen in Höhe von 50 bis 70 Prozent der Erleichterungen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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- EU-Kommission plant schnellere Erleichterung für die Industrie im Emissionshandel.
- Ab Januar 2027 sollen wieder mehr freie Zertifikate an Unternehmen ausgegeben werden.
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- EU-Kommission plant Reform des Emissionshandels zur Erleichterung für die Industrie
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