Kenia: Mordanklage gegen acht Schülerinnen nach Brand in Internat
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Tragödie im kenianischen Mädcheninternat
Nairobi () – Nach einem tödlichen Feuer in einem Mädcheninternat in Kenia hat die Staatsanwaltschaft Anklagen gegen mehrere Schülerinnen wegen Mordes angekündigt. Ihnen wird vorgeworfen, den Brand in ihrer Schule gelegt zu haben, bei dem im vergangenen Monat mehrere Mitschüler ums Leben kamen.
Bei dem Feuer in einem Schlafsaal der Schule in Gilgil, rund 120 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Nairobi, starben Ende Mai 16 Schülerinnen im Alter von 15 bis 18 Jahren. Dutzende weitere wurden verletzt.
Die Polizei nahm acht Verdächtige fest. Sie sollen die Matratzen in der Nähe eines Ausgangs angezündet haben. Die Generalstaatsanwaltschaft habe nach sorgfältiger Prüfung der Beweise die Anklage genehmigt, teilten die Behörden mit.
Nach Vernehmungen und der Auswertung von Überwachungsvideos gelten die festgenommenen Schülerinnen als tatverdächtig. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Ein genauer Termin für die Anklageerhebung wurde zunächst nicht genannt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kenia (Archiv) |
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