Zentralrat kritisiert Israel-Beschlüsse des Linken-Parteitags

21. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Kontroversen in Berlin

() – Der Zentralrat der Juden distanziert sich von der Linken.

Präsident Josef Schuster kritisiert die Partei für ihre Beschlüsse zum Nahost-Konflikt: „Die Linke leistet mit ihrer Beschlussfassung dem wachsenden Antisemitismus weiteren Vorschub“, sagte Schuster der „Welt“. Für Juden mache sie sich damit „unwählbar“, so der Zentralratspräsident.

Die Linke hatte auf ihrem Bundesparteitag in am Wochenende beschlossen, den Krieg Israels im Gazastreifen als „Völkermord“ zu bezeichnen. Die Partei bekennt sich demnach zum Existenzrecht Israels und Palästinas und distanziert sich von Antisemitismus und Rassismus.

Antisemitische Vorfälle in seien weiterhin auf einem Höchststand, sagte Schuster. Die Distanzierung der Linken vom Antisemitismus hält er nicht für glaubwürdig. „Statt sich mit dem wachsenden Antisemitismus zu befassen, der gerade auch von linken Gruppen forciert wird, nutzt die Linke ihren Bundesparteitag für Lippenbekenntnisse zum Schutz jüdischen Lebens, die zwischen Boykottunterstützung und `Genozid`-Vorwürfen gegen jede Glaubwürdigkeit verlieren“, sagte Schuster.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Abstimmung auf Bundesparteitag der Linkspartei am 21.06.2026

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zentralrat der Juden distanziert sich von der Linken wegen ihrer Beschlüsse zum Nahost-Konflikt
  • Die Linke bezeichnete den Krieg Israels im Gazastreifen als "Völkermord"
  • Präsident Schuster hält die Distanzierung der Linken vom Antisemitismus für unglaubwürdig

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Zielgruppen: Juden, politische Wähler der Linken
  • Region: Deutschland
  • Antisemitische Vorfälle in Deutschland auf höchstem Stand; Linke macht sich für Juden "unwählbar"

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Distanzierung des Zentralrats der Juden von der Linken
  • Kritik an den Parteibeschlüssen zum Nahost-Konflikt
  • Vorwurf der Partei, Antisemitismus zu fördern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Der Zentralrat der Juden distanziert sich von der Linkspartei.
  • Kritik an der Linkspartei wegen der Verwendung des Begriffs "Völkermord" im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt.
  • Warnung vor steigenden antisemitischen Vorfällen in Deutschland.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH