Rotes Kreuz pocht auf mehr Hitzeschutz für Obdachlose
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Hitzeschutz für Obdachlose in Berlin
Berlin () – Angesichts der Hitzewelle fordert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mehr Schutz für obdachlose Menschen. Die meisten Menschen könnten sich in ihre kühle Wohnung zurückziehen, sagte eine DRK-Sprecherin der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Dies gelte nicht für obdachlose Personen, die der Sonne ohne Schutz ausgesetzt seien und häufig bereits körperlich geschwächt seien.
Städte und Kommunen sollten im Sommer kühle Orte bereitstellen oder öffentliche Trinkbrunnen installieren. Davon profitierten alle, so die Sprecherin. Für wohnungslose Menschen sollten auch im Sommer ausreichend Unterkünfte und Aufenthaltsräume mit angeschlossener Beratung zur Verfügung stehen. Leider sei die staatliche Finanzierung in diesem Bereich in vielen Regionen nicht ausreichend und viele Angebote würden nur in der kalten Jahreszeit betrieben.
Die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, sprach sich derweil für mehr Aufklärung über die Gesundheitsgefahren extremer Hitze aus. Es brauche „niedrigschwellige Informationsangebote sowie konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Hitzeschutzkompetenz in Kitas, Pflegeeinrichtungen und Schulen“, sagte Engelmeier der Zeitung. „Gerade für vulnerable Gruppen ist die Informationslage oft schlecht. Viele wissen nicht, wie sie sich effektiv schützen können.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Notarzt (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- DRK fordert mehr Schutzmaßnahmen für obdachlose Menschen während der Hitzewelle.
- Städte sollen kühle Aufenthaltsorte und Trinkbrunnen bereitstellen.
- SoVD fordert Aufklärung über Gesundheitsgefahren extremer Hitze, insbesondere für vulnerable Gruppen.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Obdachlose Menschen, stark betroffen, da sie keinen Zugang zu kühlen Rückzugsorten haben
- Städte und Kommunen sollten kühle Orte und Trinkbrunnen bereitstellen, betrifft alle Bevölkerungsschichten
- Bedarf an mehr Aufklärung über Gesundheitsgefahren extremer Hitze, insbesondere für vulnerable Gruppen in Kitas, Pflegeeinrichtungen und Schulen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Hitzewelle setzt obdachlose Menschen gesundheitlich zu.
- Unzureichende staatliche Finanzierung für Unterkünfte und Angebote.
- Fehlende Aufklärung über Hitzeschutz für vulnerable Gruppen.
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Städte und Kommunen sollen kühle Orte bereitstellen und öffentliche Trinkbrunnen installieren.
- Ausreichend Unterkünfte und Aufenthaltsräume für obdachlose Personen sollen auch im Sommer zur Verfügung stehen.
- Es soll mehr Aufklärung über die Gesundheitsgefahren extremer Hitze geben, insbesondere für vulnerable Gruppen.
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