Linken-Chef-Kandidat offen für Kooperation mit CDU in Sachsen-Anhalt

18. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Kooperationen in Sachsen-Anhalt

() – Der Kandidat für den Vorsitz der Linken beim bevorstehenden Parteitag in , Luigi Pantisano, ist bereit, nach der Landtagswahl in mit der CDU zu kooperieren, wenn nur so eine Regierungsbeteiligung der AfD verhindert werden kann.

„Natürlich muss unser wichtigstes Ziel sein, zu verhindern, dass Faschisten in Sachsen-Anhalt in irgendeiner Weise an die Macht kommen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk „. Dafür werde die Linke alles tun. Alles bedeute eben auch, zu verhindern, dass die CDU mit der AfD in eine Koalition gehe.

Pantisano fügte hinzu, dafür müsse die Linke aber nicht unbedingt mit der CDU koalieren. Man habe heute bereits in und in Sachsen Modelle von Konsultationen, in denen mit ihrer Hilfe Mehrheiten zustande kämen, ohne dass die Linke Teil einer Regierung sei. Eine CDU-Linken-Koalition berge die Gefahr, das Narrativ der AfD zu bedienen, wonach alle anderen Parteien gleich seien – und könnte ihr beim nächsten Mal erst recht eine absolute Mehrheit bescheren. „In diesem Dilemma stecken wir.“

Die AfD liegt vor der Landtagswahl am 6. September in Umfragen weit vor der CDU, während die Linke auf Platz drei rangiert. Je nach Abschneiden der anderen Parteien könnte es sein, dass an einer Kooperation zwischen CDU und Linkspartei kein Weg vorbeiführt, um die AfD von der Regierung fernzuhalten.

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Pantisano betonte zugleich, dass die Linke ansonsten nur dann für Regierungsbeteiligungen zur Verfügung stehe, wenn sie ihre Inhalte durchsetzen könne. „Unser Motto zur Bundestagswahl war: `Alle wollen regieren. Wir wollen verändern.` Das gilt weiterhin“, sagte er dem RND.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Luigi Pantisano (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Luigi Pantisano bietet nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine Kooperation mit der CDU an, um eine Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern.
  • Er betont, dass die Linke nicht zwingend mit der CDU koalieren müsse, sondern auch Modelle von Konsultationen in Thüringen und Sachsen existieren.
  • Pantisano warnt vor einer CDU-Linken-Koalition, die das Narrativ der AfD stärken könnte.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene Zielgruppe: Wähler in Sachsen-Anhalt
  • Starke Betroffenheit: Möglichkeit einer Kooperation zwischen Linken und CDU zur Verhinderung der AfD in der Regierung
  • Zeitrahmen: Landtagswahl am 6. September

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Verhinderung einer Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt
  • Möglichkeit der Kooperation mit der CDU, um eine solche Beteiligung zu vermeiden
  • Bedenken, dass eine Koalition mit der CDU das AfD-Narrativ unterstützt und zukünftige Wahlergebnisse negativ beeinflusst

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kooperation mit der CDU in Betracht ziehen, um eine Regierungsbeteiligung der AfD zu verhindern
  • Modelle von Konsultationen in Thüringen und Sachsen nutzen, um Mehrheiten zu bilden
  • Regierungsbeteiligungen nur anstreben, wenn eigene Inhalte durchsetzbar sind
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