Union fordert Ausweisung antisemitischer Straftäter
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik in Deutschland: Antisemitismus und Abschiebung
Berlin () – Die Unionsfraktion im Bundestag fordert die konsequente Ausweisung antisemitischer Straftäter aus Deutschland. „Wir dürfen nicht zulassen, dass der Nahostkonflikt zur Legitimierung extremistischer Straftaten in unserem Land missbraucht wird“, sagte Günter Krings (CDU), stellvertretender Unions-Fraktionsvorsitzender, der „Rheinischen Post“.
Der Koalitionsvertrag stehe hierzu glasklar fest: „Wer gewalttätige Stellvertreterkonflikte auf deutschem Boden austrägt, dessen Aufenthalt muss beendet werden.“ An diesem Ziel müsse man nun sehr konsequent arbeiten, so Krings. Das bedeute für ihn konkret die Ausweisung für antisemitische Straftäter ohne deutschen Pass und den Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft bei eingebürgerten Extremisten. Auf den Verlust des Aufenthaltsrechts müsse unverzüglich die Abschiebung aus dem Bundesgebiet folgen.
Krings erwartet von den Bundesländern, dass sie alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit solche Abschiebungen gerade in diesen Fällen nicht an vorgeschobenen humanitären Gründen scheitern.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Günter Krings (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Forderung nach konsequenter Ausweisung antisemitischer Straftäter aus Deutschland
- Ausweisung für antisemitische Straftäter ohne deutschen Pass und Verlust der Staatsbürgerschaft bei eingebürgerten Extremisten
- Erwartung an Bundesländer, Abschiebungen nicht an humanitären Gründen scheitern zu lassen
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