Unionsfraktionsvize kritisiert SPD-Vorschlag für neuen Soli

11. Juni 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik Berlin: Kontroverser Vorschlag zur Steuererhöhung

() – Der Vorschlag des Berliner SPD-Spitzenkandidaten Steffen Krach zur Einführung einer neuen Solidaritätsabgabe auf hohe Einkommen stößt in der CDU auf deutliche Kritik.

„Dieser `Zukunftssoli` wäre tatsächlich ein Untergangssoli für unseren Wirtschaftsstandort“, sagte der stellvertretende Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg dem Tagesspiegel.

Aus seiner Sicht käme das einer Steuererhöhung um fünf Prozent gleich. „Und die träfe ja nicht irgendwelche reichen Faulpelze, sondern einen Großteil unserer Betriebe“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete.

Drei Viertel der Betriebe werden als Personengesellschaften in der Einkommensteuer veranlagt. „Eine so massive Steuererhöhung würde weitere Unternehmen aus vertreiben und Arbeitsplätze vernichten.“

Krach hatte sich am Mittwoch im „Spiegel“ für eine neue solche Abgabe ausgesprochen.

So ließen sich die finanziellen Spielräume für eine Steuerentlastung schaffen und die Akzeptanz der anstehenden Sozialreformen erhöhen, sagte der SPD-Politiker. Ihm schwebt ein zusätzlicher Soli von fünf Prozent auf Einkommen über 300.000 Euro und für Verheiratete ab 500.000 Euro vor.

Die Einnahmen daraus sollen gezielt in Bildung und an Familien fließen. Krach begründete seinen Vorstoß mit der wachsenden Ungleichheit in Deutschland.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Mathias Middelberg (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Vorschlag zur Einführung einer neuen Solidaritätsabgabe auf hohe Einkommen durch Steffen Krach (SPD).
  • Kritik von Mathias Middelberg (CDU), der die Abgabe als gefährlich für den Wirtschaftsstandort bezeichnet.
  • Geplante Abgabe: fünf Prozent auf Einkommen über 300.000 Euro, für Verheiratete ab 500.000 Euro.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Steuerzahler mit Einkommen über 300.000 Euro, verheiratete Paare ab 500.000 Euro
  • Region: Deutschland
  • Höhe: zusätzliche Steuer von fünf Prozent; Kritik an Auswirkungen auf Betriebe und Arbeitsplätze

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Einführung einer neuen Solidaritätsabgabe auf hohe Einkommen
  • Kritik der CDU an der Steuererhöhung und den negativen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort
  • Begründung für die Abgabe: wachsende Ungleichheit in Deutschland und Finanzierung von Bildung und Familienhilfe

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an dem Vorschlag zur Einführung einer neuen Solidaritätsabgabe auf hohe Einkommen
  • Warnung vor negativen Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland
  • Befürchtung, dass Steuererhöhung Unternehmen vertreiben und Arbeitsplätze vernichten könnte
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