Dax startet mit deutlichen Zugewinnen – Infineon gefragt

31. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Dax startet freundlich

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitagmorgen sehr freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.887 Punkten berechnet, 1,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Papiere von Infineon, Siemens Energy und Hochtief, am Ende die Aktien der Deutsche Telekom, von Scout 24 und Symrise.

„Die Investoren rund um den Globus greifen weiter beherzt bei Halbleiteraktien zu“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Der südkoreanische Kospi springt zeitweise um über 14 Prozent an und auch der Nikkei in Tokio profitiert von der hohen Nachfrage nach Chipaktien.“ Die Entwicklung nehme in Teilen bereits „verrückte Züge“ an, so Lipkow.

„Die Bank of hat auf ihrer heutigen Sitzung die Leitzinsen unverändert belassen und lediglich darauf hingewiesen, dass sie die weiteren Inflationsentwicklungen im Auge behalten wird. Ähnliches haben die Anleger bereits von der US-Notenbank und der Bank of England gehört“, erklärte der Analyst. „In liefen dagegen eher schwache Wirtschaftsindikationen über die Ticker und deuten auf eine Abkühlung der Konjunktur hin.“

Die Quartalszahlen von Amazon und Apple gestern in den USA hätten wie schon einen Tag zuvor nicht unterschiedlicher aufgenommen werden können, so Lipkow. „Amazon zog kräftig an, während die Aktie von Apple unter hohen Verkaufsdruck geriet. Bei Amazon floriert das Cloud-Geschäft und die Gesamtumsätze entwickeln sich ebenfalls prächtig“, erläuterte er. „Während sich zwar die iPhone-Verkäufe bei Apple gut entwickelten, blieb das Service-Geschäft allerdings hinter den Erwartungen zurück.“

Der Dax könnte sich heute an sein Allzeithoch heranarbeiten und sogar versuchen, vor dem Wochenende noch eine neue Bestmarke zu setzen, so Lipkow. „Das Kursniveau von 25.900 Punkten ist zum Greifen nah und die anstehenden US-Daten aus den USA in Form des Einkaufsmanagerindex und des Konsumklimas sollten keine Bremsklötze darstellen.“

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Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1515 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8684 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 87,87 US-Dollar, das waren 116 Cent oder 1,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Dax stieg bis gegen 9:30 Uhr auf rund 25.887 Punkte, etwa 1,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag; Spitzenwerte waren Infineon, Siemens Energy und Hochtief, Schlusslichter Deutsche Telekom, Scout 24 und Symrise
  • Bank of Japan ließ Leitzinsen unverändert und kündigte Beobachtung weiterer Inflationsentwicklungen an; in China wurden eher schwache Wirtschaftsindikationen gemeldet
  • Ölpreis fiel: Brent sank auf etwa 87,87 US-Dollar je Fass (um 1,3 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag)

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Anleger und Unternehmen an der Frankfurter Börse; der Dax startet am Freitagmorgen mit rund 25.887 Punkten und liegt damit 1,1 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag; Spitzenwerte sind u. a. Infineon, Siemens Energy und Hochtief, Schlusswerte u. a. Deutsche Telekom, Scout 24 und Symrise
  • Globaler Einfluss auf die Stimmung an den Märkten vor allem durch Halbleiteraktien; südkoreanischer Kospi zeitweise über 14 Prozent, Nikkei in Tokio profitiert; außerdem bleiben Leitzinsen in Japan unverändert, während in China schwächere Wirtschaftsindikationen auf Abkühlung hindeuten
  • Potenzieller weiterer Dax-Zeitpunkt heute vor dem Wochenende Richtung Allzeithoch/Bestmarke; Kursniveau von ca. 25.900 Punkten „zum Greifen nah“ und als nächster Termin US-Daten (Einkaufsmanagerindex und Konsumklima) ohne erwartete bremsende Wirkung; Währungs- und Ölmarktwerte: Euro 1,1515 US-Dollar, Brent 87,87 US-Dollar je Fass (1,3 Prozent weniger)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Sehr freundlicher Börsenstart durch positive Entwicklung bei Halbleiteraktien weltweit; Investoren greifen laut Analysten weiter beherzt zu, ausgelöst u.a. durch starke Bewegungen in Südkorea (Kospi zeitweise >14%) und Nachfrage nach Chipaktien in Japan (Nikkei profitiert)
  • Erwartungshaltung für den Handelstag mit möglichem Heranarbeiten an das Allzeithoch; Nähe zur Marke 25.900 Punkte sowie Hinweis, dass anstehende US-Daten (Einkaufsmanagerindex und Konsumklima) voraussichtlich nicht bremsen
  • Geld-/Konjunkturhintergrund: Notenbanken ließen Leitzinsen unverändert (Bank of Japan; ähnlich US-Notenbank und Bank of England) bei Fokus auf weitere Inflationsentwicklung; gleichzeitig schwächere Wirtschaftsindikationen aus China als möglicher Dämpfer; außerdem gemischte US-Quartalsimpulse durch Amazon stark, Apple unter Verkaufsdruck (Service hinter Erwartungen)

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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