Zuckersteuer soll jährlich 650 Millionen Euro einbringen

17. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in : Zuckersteuer geplant
Berlin () – Die geplante Zuckersteuer soll nach Angaben von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) im kommenden Jahr rund 650 Millionen Euro einbringen und auf zuckergesüßte Getränke erhoben werden.

„Die Details werden wir zusammen mit dem Finanzministerium vereinbaren und uns dabei nach den Expertenvorschlägen der von mir eingesetzten Finanzkommission Gesundheit richten“, sagte Warken dem „Redaktionsnetzwerk „. Obwohl nun eine Steuer statt einer Abgabe vereinbart sei, kämen die Mehreinnahmen den Versicherten zugute. Im Sparpaket sei festgelegt, dass die Krankenversicherung im Gegenzug mehr Steuermittel erhalte, sagte sie.

Die Kommission hatte einen gestaffelten Zuschlag empfohlen. Konkret soll bei Getränken mit einem Zuckergehalt zwischen 5 und 8 Gramm je 100 Milliliter ab 2027 ein Satz von 26 Cent je Liter fällig werden. Über 8 Gramm je Milliliter sollen 32 Cent gelten. Eine 1,5-Liter-Flasche Cola (Zuckergehalt 10,6 Gramm je 100 Milliliter) würde damit um knapp 60 Cent teurer – sollte das Unternehmen den Zuckergehalt nicht senken.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Auffüllen eines Getränkeautomates (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kündigte an, dass die geplante Zuckersteuer im kommenden Jahr rund 650 Millionen Euro einbringen soll und auf zuckergesüßte Getränke erhoben wird
  • Warken sagte, die Details würden mit dem Finanzministerium vereinbart; die Ausgestaltung solle sich an den Expertenvorschlägen der von ihr eingesetzten Finanzkommission Gesundheit orientieren und Mehreinnahmen kämen den Versicherten zugute
  • Bei Getränken mit 5 bis 8 Gramm Zucker je 100 Milliliter soll ab 2027 ein Zuschlag von 26 Cent je Liter fällig werden; über 8 Gramm je 100 Milliliter sollen 32 Cent gelten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind Anbieter von zuckergesüßten Getränken in Deutschland; gestaffelter Zuschlag ab 2027 für Getränke mit 5 bis 8 Gramm Zucker je 100 Milliliter (26 Cent je Liter) sowie über 8 Gramm je 100 Milliliter (32 Cent je Liter); Beispiel 1,5-Liter-Cola würde bei unverändertem Zuckergehalt um knapp 60 Cent teurer werden
  • Zielgruppe der Mittelverwendung sind Versicherte in der Krankenversicherung; laut Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sollen die Mehreinnahmen im Rahmen des Sparpakets den Versicherten zugutekommen, indem die Krankenversicherung im Gegenzug mehr Steuermittel erhält

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • geplante Zuckersteuer auf zuckergesüßte Getränke soll im kommenden Jahr etwa 650 Millionen Euro einbringen
  • Hintergründe: Empfehlung einer Finanzkommission Gesundheit mit gestaffeltem Zuschlag nach Zuckergehalt ab 2027; Steuer statt Abgabe vereinbart und Mehreinnahmen sollen den Versicherten über höhere Steuermittel in der Krankenversicherung zugutekommen
  • Auslöser/Kontext: Regelung sieht je Liter Zuschläge je nach Zuckergehalt vor (26 Cent bei 5–8 Gramm je 100 ml, 32 Cent über 8 Gramm); Beispiel Cola mit knapp 60 Cent Mehrkosten falls Zuckergehalt nicht gesenkt wird

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Gesundheitsministerin Nina Warken will die Details der Zuckersteuer im kommenden Jahr mit dem Finanzministerium vereinbaren
  • Die Steuer soll auf zuckergesüßte Getränke mit gestaffelten Sätzen ab 2027 erhoben werden
  • Die Mehreinnahmen sollen laut Sparpaket den Versicherten zugutekommen, indem die Krankenversicherung im Gegenzug mehr Steuermittel erhält
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