Merz setzt auf mehr Rohstofflieferungen aus Algerien
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschafts- und Rohstoffpolitik in Berlin
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz setzt auf mehr Rohstofflieferungen aus Algerien.
„Algerien verfügt über bedeutende Rohstoffvorkommen, darunter Erdgas, Erdöl und auch Seltene Erden“, sagte Merz am Donnerstag nach einem Treffen mit dem algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune im Kanzleramt. Das Land habe schon in den letzten Jahren einen sehr wichtigen Beitrag zur Energieversorgungssicherheit Europas geleistet, etwa mit Blick auf Gaslieferungen.
Künftig wolle man auch auf den Export von Wasserstoff setzen. „Wir werden hier gemeinsam mit Italien die Entwicklung eines südlichen Wasserstoffkorridors vorantreiben“, so Merz. Auch insgesamt werde man die wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter stärken. Mit Tebboune habe er deshalb über Verbesserungen beim Investitionsklima und der Rechtssicherheit sowie über verlässliche, transparente Abläufe gesprochen, sagte der Kanzler.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Abdelmadjid Tebboune und Friedrich Merz am 16.07.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Friedrich Merz setzt auf mehr Rohstofflieferungen aus Algerien, insbesondere Erdgas, Erdöl und Seltene Erden
- Zusätzlich soll der Export von Wasserstoff vorangetrieben werden, gemeinsam mit Italien über einen südlichen Wasserstoffkorridor
- Merz sprach mit Tebboune über Verbesserungen beim Investitionsklima und der Rechtssicherheit sowie über verlässliche, transparente Abläufe zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Bundeskanzler Friedrich Merz und Algerien; Zielgruppe: Europa/Energieversorgungssicherheit (insbesondere Gaslieferungen) sowie künftig auch Wasserstoff (gemeinsam mit Italien Entwicklung eines südlichen Wasserstoffkorridors); Stärke: Erweiterung der Zusammenarbeit auf weitere Rohstofflieferungen sowie Export von Wasserstoff, konkrete Zahlen oder Fristen werden nicht genannt
- Region: Algerien als Liefer- und Kooperationspartner für Europa; Schwerpunkt Raum Europa (Energieversorgungssicherheit) und südlicher Wasserstoffkorridor in Richtung Italien; Stärke: „bedeutende Rohstoffvorkommen“ (Erdgas, Erdöl, Seltene Erden) und „wichtiger Beitrag“ der letzten Jahre, ohne messbare Kennzahlen
- Politische Rahmenbedingungen: Verbesserungen bei Investitionsklima und Rechtssicherheit sowie verlässliche, transparente Abläufe; Stärke: Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, ohne konkrete Zeithorizonte oder quantitative Zusagen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Algerien als bedeutender Rohstofflieferant mit Erdgas, Erdöl und auch Seltenen Erden sowie bisherigem Beitrag zur Energieversorgungssicherheit Europas
- Planung weiterer Kooperationen, u.a. mehr Rohstofflieferungen und Ausbau des Exports von Wasserstoff über einen südlichen Wasserstoffkorridor (mit Italien)
- Gesprächsanlass: Treffen von Friedrich Merz mit Präsident Abdelmadjid Tebboune im Kanzleramt zu Verbesserungen von Investitionsklima und Rechtssicherheit sowie zu verlässlichen, transparenten Abläufen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Bundeskanzler Friedrich Merz setzt auf mehr Rohstofflieferungen aus Algerien, insbesondere mit Blick auf Erdgas, Erdöl und Seltene Erden
- Algerien soll künftig auch verstärkt Wasserstoff exportieren; dazu soll gemeinsam mit Italien ein südlicher Wasserstoffkorridor entwickelt werden
- Deutschland will die wirtschaftliche Zusammenarbeit weiter stärken, unter anderem durch Verbesserungen beim Investitionsklima, mehr Rechtssicherheit sowie verlässliche und transparente Abläufe
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