BASF peilt bei Börsengang der Agrarsparte Mega-Bewertung an

13. Juli 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: BASF plant Börsengang in Ludwigshafen

() – Der Chemiekonzern BASF peilt beim geplanten Börsengang seines Agrargeschäfts eine hohe Bewertung an. Die Sparte könnte auf einen Wert zwischen 20 und 30 Milliarden Euro kommen, wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Finanz- und Unternehmenskreise berichtet. „Wir erwarten einen Mega-Deal“, sagte ein Insider.

Der Konzern will das Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut 2027 an die Frankfurter Börse bringen – allerdings nur einen Minderheitsanteil. Dessen Höhe steht bisher nicht fest. Ein Wert von 20 bis 30 Milliarden Euro wäre markant. Die Agrarsparte würde mehr als halb so viel Wert generieren wie BASF aktuell insgesamt – obwohl auf sie nur ein Sechstel des Umsatzes von annähernd 60 Milliarden Euro entfällt.

Ob die Agrar-Einheit noch im ersten Halbjahr 2027 an die Börse gebracht wird, hängt vom Kapitalmarktumfeld ab. Über einen konkreten Zeitplan sei noch nichts entschieden, berichteten Insider. Ein IPO im zweiten Quartal gilt als wahrscheinlicher Termin. Bis zum Herbst sollen Finanzkreisen zufolge die Investmentbanken für den Börsengang ausgewählt werden. BASF bestätigte dem „Handelsblatt“, bereits mehrere Institute angesprochen zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: BASF (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • BASF peilt für den geplanten Börsengang seines Agrargeschäfts eine Bewertung von 20 bis 30 Milliarden Euro an
  • Börse ab 2027 für Pflanzenschutzmittel und Saatgut geplant; vorgesehen ist nur ein Minderheitsanteil, dessen Höhe noch nicht feststeht
  • Auswahl der Investmentbanken soll bis zum Herbst erfolgen, IPO-Zeitrahmen abhängig vom Kapitalmarktumfeld (zweites Quartal 2027 als wahrscheinlich genannt)

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • BASF Agrargeschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut, Börsengang geplant 2027 an der Frankfurter Börse mit nur Minderheitsanteil, Zielbewertung 20 bis 30 Milliarden Euro für die Sparte
  • Zielgruppen/Betroffene Kapitalmarkt: Investmentbanken für den Börsengang, Auswahl bis zum Herbst; voraussichtlicher IPO-Termin zweites Quartal 2027, tatsächlicher Zeitpunkt abhängig vom Kapitalmarktumfeld (erste Hälfte 2027 offen)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Geplante Abspaltung bzw. Börsengang der Agrarsparte mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut 2027, um Kapitalmarktwert zu realisieren und eine hohe Bewertung (20 bis 30 Milliarden Euro) zu erreichen
  • Abhängigkeit von Kapitalmarktumfeld und Entscheidung zum genauen Zeitplan; wahrscheinlichstes Fenster ist zweites Quartal 2027, Auswahl der Investmentbanken bis zum Herbst
  • Struktur: Börsengang nur mit Minderheitsanteil, dessen Höhe bisher nicht feststeht; Treiber ist erwarteter „Mega-Deal“ und die im Verhältnis zum Umsatz besonders hohe Wertschöpfung der Sparte

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • BASF soll das Agrargeschäft (Pflanzenschutzmittel und Saatgut) 2027 an die Frankfurter Börse bringen, voraussichtlich im zweiten Quartal, wobei nur ein Minderheitsanteil verkauft werden soll
  • Bis zum Herbst sollen Investmentbanken für den Börsengang ausgewählt werden, dabei wurden bereits mehrere Institute angesprochen
  • Ein konkreter Zeitplan für den Börsengang hängt vom Kapitalmarktumfeld ab und ist noch nicht entschieden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH