VW-Betriebsrat kritisiert fehlende Kommunikation von CEO Blume

12. Juli 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Volkswagen in unter Druck

Wolfsburg () – Der Konzernbetriebsrat von Volkswagen kritisiert, dass sich Konzernchef Oliver Blume immer noch nicht gegenüber der Belegschaft erklärt habe. Die Zitate in der Presse würden „keinerlei Klarheit bringen und so alles nur noch schlimmer machen“, sagte ein Sprecher des Konzernbetriebsrats auf Anfrage von RTL und ntv am Sonntag.

Weiter hieß es: „Insbesondere für unsere mehr als 40.000 Kolleginnen und Kollegen an den namentlich seit Wochen bekannten fünf Standorten Emden, , Neckarsulm, und , deren früher oder später drohendes Aus seit Wochen die Schlagzeilen beherrscht, ist dieser Zustand schlicht nicht mehr auszuhalten“, so der Sprecher.

In den Belegschaften herrsche bereits ein enormer Vertrauensverlust in den Manager, „der sich ihnen in seinen Anfängen als CEO überall als ‚der Olli` und ‚Kind der Region` präsentierte, der seine Aufgabe ‚für die Menschen` machen wolle. Dafür hatte er durchaus in weiten Teilen der Belegschaft Vorschusslorbeeren erhalten. Davon ist inzwischen so gut wie nichts mehr übrig“, sagte der Konzernbetriebsrat.

Was die Beschäftigten von seiner bisherigen Kommunikationsstrategie hielten, würden die Betriebsversammlungen nach der Sommerpause verdeutlichen, so der Sprecher.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Volkswagen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Konzernbetriebsrat kritisiert, dass sich Konzernchef Oliver Blume der Belegschaft weiterhin nicht erklärt hat
  • Konzernbetriebsrat sieht Zitate in der Presse als unklar an und sagt, dass die Lage dadurch schlimmer werde; nennt als betroffene Standorte Emden, Hannover, Neckarsulm, Osnabrück und Zwickau
  • Betriebsversammlungen nach der Sommerpause sollen verdeutlichen, was Beschäftigte von der bisherigen Kommunikationsstrategie halten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Volkswagen-Beschäftigte in den fünf genannten Standorten Emden, Hannover, Neckarsulm, Osnabrück und Zwickau; betroffen sind mehr als 40.000 Kolleginnen und Kollegen; seit Wochen drohendes „Aus“ als Hintergrundthema
  • Konzernbetriebsrat als Sprecher/Betroffene der Volkswagen-Belegschaften; kritisiert, dass Konzernchef Oliver Blume sich der Belegschaft noch nicht erklärt hat; Betriebsversammlungen nach der Sommerpause als nächster Zeithorizont für die Einschätzung
  • Keine Angabe

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Konzernbetriebsrat kritisiert fehlende Erklärung von Konzernchef Oliver Blume gegenüber der Belegschaft; Pressezitate würden keine Klarheit schaffen und Lage dadurch weiter verschlimmern
  • Bei mehr als 40.000 Beschäftigten an den Standorten Emden, Hannover, Neckarsulm, Osnabrück und Zwickau besteht seit Wochen Vertrauensverlust und das Gefühl, das drohende Aus sei inzwischen nicht mehr auszuhalten
  • Auslöser sind die seit Wochen kursierenden Schlagzeilen zum früher oder später drohenden Aus der genannten Standorte sowie die ausbleibende bzw. als unzureichend empfundene Kommunikation; Kontext: Betriebsversammlungen nach der Sommerpause sollen die Stimmung zur bisherigen Kommunikationsstrategie verdeutlichen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Betriebsversammlungen nach der Sommerpause sollen klären, wie die Beschäftigten die bisherige Kommunikationsstrategie von Konzernchef Oliver Blume bewerten
  • Die Belegschaft an den fünf betroffenen Standorten (Emden, Hannover, Neckarsulm, Osnabrück, Zwickau) soll durch diese kommenden Betriebsversammlungen weiter mit der Situation konfrontiert werden
  • Der Konzernbetriebsrat fordert damit im Kern eine Erklärung des Konzernchefs gegenüber der Belegschaft, um Klarheit zu schaffen
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