Polizei Bremen geht erneut gegen Raser und Poser vor
Bremen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Polizei Bremen: Raser- und Lärm-Kontrollen
Bremen () – Die Polizei Bremen hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein über soziale Medien angekündigtes Treffen der Raser- und Poserszene in Habenhausen begleitet. Durch gezielte Maßnahmen und direkte Ansprache der Anwesenden seien größere Verstöße verhindert worden, teilten die Beamten mit.
Bei mobilen und stationären Verkehrskontrollen im Stadtgebiet ahndeten die Einsatzkräfte zudem diverse Verkehrsverstöße, die zum Teil hohe Bußgelder und Fahrverbote nach sich zogen.
Bereits im Vorfeld war über einen Social-Media-Account zu dem Treffen auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes aufgerufen worden. Die Polizei war daher verstärkt vor Ort und sprach die Anwesenden direkt an, wenn sie beispielsweise die Motoren aufheulen ließen.
Insgesamt waren bis zu 80 Fahrzeuge anwesend. Während der Kontrollen stoppten die Polizisten zwei Motorradfahrer, die mit deutlich über 130 km/h unterwegs waren.
Führerscheine und Maschinen wurden noch vor Ort beschlagnahmt. Zudem kontrollierten die Einsatzkräfte ein Auto, dessen Fahrer keinen gültigen Führerschein vorweisen konnte und dessen Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren.
Zusätzlich waren Einsatzkräfte in zivil und uniformiert in der Überseestadt unterwegs und führten Verkehrskontrollen aufgrund von gemeldeten Lärmbelästigungen durch.
Hierbei wurden über 30 Autos und mehr als 60 Personen kontrolliert. Die Polizei wird auch künftig konsequent gegen verbotene Kraftfahrzeugrennen, gefährliche Fahrmanöver sowie unnötigen Lärm vorgehen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Motorrad-Polizist (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Polizei Bremen begleitete ein über Social Media angekündigtes Treffen der Raser- und Poserszene in Habenhausen und verhinderte größere Verstöße durch gezielte Maßnahmen und direkte Ansprache
- Bei Verkehrskontrollen wurden zwei Motorradfahrer mit deutlich über 130 km/h gestoppt; Führerscheine und Maschinen wurden noch vor Ort beschlagnahmt sowie ein Fahrzeug ohne gültigen Führerschein und mit als gestohlen gemeldeten Kennzeichen kontrolliert
- In der Überseestadt wurden wegen gemeldeter Lärmbelästigungen über 30 Autos und mehr als 60 Personen kontrolliert; Polizei will auch künftig konsequent gegen verbotene Kraftfahrzeugrennen, gefährliche Fahrmanöver und unnötigen Lärm vorgehen
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Polizei Bremen betraf Stadtgebiet Bremen, insbesondere Treffen in Habenhausen/Überseestadt nach Social-Media-Aufruf, Nacht von Samstag auf Sonntag; bis zu 80 Fahrzeuge vor Ort, Kontrollen mit Stopps von 2 Motorradfahrern mit deutlich über 130 km/h, Führerscheine und Maschinen beschlagnahmt
- Zielgruppen waren Raser- und Poserszene/Motorradfahrer sowie Fahrer ohne gültigen Führerschein (und mit gestohlen gemeldetem Kennzeichen); bei weiteren Kontrollen wegen Lärmbelästigungen wurden über 30 Autos und mehr als 60 Personen kontrolliert, mit angekündigtem weiteren konsequenten Vorgehen ohne konkrete Frist/Zahl zu Bußgeldern
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Aufruf über einen Social-Media-Account zu einem Treffen der Raser- und Poserszene auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in Habenhausen
- Nachtzeit und geplantes Zusammentreffen mit bis zu 80 Fahrzeugen; begünstigt durch öffentlich angekündigte Aktionen und typische Begleitverhalten wie Motoraufheulen
- Auslöser waren gemeldete bzw. erwartete Verkehrsverstöße und Lärmbelästigungen; zur Verhinderung größerer Verstöße und zur Ahndung von z.B. über 130 km/h, fehlendem gültigem Führerschein sowie gestohlen gemeldeten Kennzeichen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Polizei Bremen begleitet das über soziale Medien angekündigte Treffen der Raser- und Poserszene in Habenhausen mit gezielten Maßnahmen und direkter Ansprache der Anwesenden, um größere Verstöße zu verhindern
- Polizei führt mobile und stationäre Verkehrskontrollen im Stadtgebiet durch, ahndet Verkehrsverstöße, stoppt zügige Motorradfahrer und beschlagnahmt Führerscheine sowie Motorräder vor Ort
- Zusätzlich kontrollieren Einsatzkräfte in zivil und uniformiert wegen gemeldeter Lärmbelästigungen und überprüfen dabei über 30 Autos und mehr als 60 Personen
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