Weltkriegsbombe in Köln-Nippes: Evakuierung abgeschlossen, Entschärfung beginnt
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Maßnahmen zur Evakuierung in Köln
Köln () – Die Evakuierung im Kölner Stadtteil Nippes ist abgeschlossen und die Freigabe zur Entschärfung einer Weltkriegsbombe wurde erteilt. Das teilte die Stadt Köln am Freitagmittag mit.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf kann nun mit der Arbeit an der amerikanischen Zehn-Zentner-Bombe (500 Kilogramm) beginnen, die bei Sondierungsarbeiten in der Nähe des Johannes-Giesberts-Parks entdeckt worden war.
Rund 4.300 Menschen waren von der Evakuierung betroffen, darunter auch das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße. 43 Patientinnen und Patienten mussten verlegt werden, 20 von ihnen waren intensivpflichtig.
Sie wurden ins Krankenhaus Holweide gebracht. Die Zoobrücke ist in beide Richtungen gesperrt, auch die Stadtbahnlinie 16 sowie die Buslinien 124 und 140 umfahren den Evakuierungsbereich.
Die Anlaufstelle für Evakuierte im Erich-Kästner-Gymnasium ist geöffnet.
Bereits am Vormittag hatte die Stadt in mehreren Updates über den Fortgang der Maßnahmen informiert. Der Gefahrenbereich mit einem Radius von 500 Metern war weiträumig abgesperrt worden.
Autofahrer wurden gebeten, das Gebiet großräumig zu umfahren. Das Krankenhaus Holweide nimmt am Freitag mit Ausnahme von Schwangeren keine neuen Patienten auf.
Die Klinik bittet Besucher, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da die Parkplätze für Einsatzfahrzeuge benötigt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiabsperrung (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Evakuierung im Kölner Stadtteil Nippes abgeschlossen.
- 4.300 Menschen von Evakuierung betroffen, 43 Patienten ins Krankenhaus Holweide verlegt.
- Zoobrücke und Stadtbahnlinie 16 sowie Buslinien 124 und 140 gesperrt.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen: rund 4.300 Menschen, inklusive 43 Patientinnen und Patienten im Kinderkrankenhaus
- Region: Kölner Stadtteil Nippes
- Zeitraum: Evakuierung abgeschlossen; Entschärfung der Bombe kann beginnen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Entdeckung einer amerikanischen Weltkriegsbombe bei Sondierungsarbeiten
- Notwendige Evakuierung von rund 4.300 Menschen, einschließlich eines Kinderkrankenhauses
- Sperrung des Gefahrenbereichs mit einem Radius von 500 Metern
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Evakuierung von rund 4.300 Menschen abgeschlossen, darunter Patienten aus dem Kinderkrankenhaus.
- Kampfmittelbeseitigungsdienst beginnt mit der Entschärfung der Weltkriegsbombe.
- Gefahrenbereich mit einem Radius von 500 Metern abgesperrt; Verkehr umgeleitet und Zoobrücke gesperrt.
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