Bundesrat stimmt hessischem Gesetzentwurf zur Leugnung des Existenzrechts Israels zu

10. Juli 2026

Hessen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Hessen: Neues Gesetz zum Antisemitismus

() – Der Bundesrat hat einem Gesetzentwurf aus zugestimmt, der die Leugnung des Existenzrechts Israels unter Strafe stellt. Dies teilte das Hessische Ministerium der Justiz mit.

Ministerpräsident Boris Rhein und Justizminister Christian Heinz, die sich in den vergangenen Monaten intensiv für die Zustimmung eingesetzt haben, begrüßten die Entscheidung der Länderkammer. Rhein betonte, dass der Schutz jüdischen Lebens mehr als ein Bekenntnis sei und als deutsche Staatsräson betrachtet werden müsse.

Wer das Existenzrecht Israels leugne, greife jüdisches Leben an und damit auch die freiheitliche Ordnung Deutschlands.

Heinz erklärte, dass mit diesem Gesetzentwurf zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine Mehrheit für die Strafbarkeit der Leugnung des Existenzrechts Israels erreicht worden sei. Dies sende ein wichtiges Signal an alle Jüdinnen und Juden in Deutschland, dass ihr Leben besser geschützt werden soll.

Der Justizminister wies darauf hin, dass das geltende Recht bisher keine Strafbarkeit für die Leugnung des Existenzrechts Israels vorsieht, was eine Lücke im Strafrecht darstellt.

Der Gesetzentwurf basiert auf der Wunsiedel-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus 2009, die es ermöglicht, bestimmte Äußerungen unter Strafe zu stellen, wenn sie die Verfassungsidentität der Bundesrepublik berühren. Heinz betonte, dass die Sicherheit Israels auch deutsche Staatsräson sei und der Gesetzentwurf dazu beitrage, diesen Begriff rechtlich zu konturieren.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sitzung des Bundesrates am 10.07.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesrat stimmt Gesetzentwurf aus Hessen zur Strafbarkeit der Leugnung des Existenzrechts Israels zu.
  • Ministerpräsident Boris Rhein betont den Schutz jüdischen Lebens als deutsche Staatsräson.
  • Erstmals in der Bundesrepublik Deutschland erreicht eine Mehrheit für die Strafbarkeit der Leugnung des Existenzrechts Israels.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: jüdische Bevölkerung in Deutschland
  • Region: Deutschland
  • Zeitrahmen: Gesetzentwurf im Jahr 2026, erstmalige Strafbarkeit der Leugnung des Existenzrechts Israels

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Zustimmung des Bundesrates zu einem Gesetzentwurf aus Hessen zur Strafe für die Leugnung des Existenzrechts Israels
  • Schutz jüdischen Lebens als deutsche Staatsräson betrachtet
  • Bisherige rechtliche Lücke in der Strafbarkeit der Leugnung des Existenzrechts Israels

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesrat hat Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der Leugnung des Existenzrechts Israels verabschiedet.
  • Ministerpräsident und Justizminister haben intensiv für die Zustimmung geworben.
  • Gesetzentwurf schließt eine Lücke im Strafrecht und stärkt den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH