Linke: Hamburgs Krankenhäuser sollten krisenfest, nicht kriegstüchtig werden

9. Juli 2026

Hamburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitspolitik in Hamburg: Militärische Vorbereitungen in Krankenhäusern

() – Die Hamburger Sozialbehörde hat einen Rahmenplan für die zivile Verteidigung im Bereich der Krankenhäuser veröffentlicht. Dieser Plan soll die Krankenhäuser auf den NATO-Bündnisfall und den Verteidigungsfall vorbereiten, einschließlich der Übernahme militärisch zugeführter Verwundeter, teilte die Linksfraktion mit.

Deniz Celik, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft, äußerte Bedenken zu den Auswirkungen des Plans.

Er betonte, dass Krankenhäuser krisenfest sein müssen, jedoch nicht kriegstüchtig gemacht werden dürfen. Die zentrale Frage sei, welche Kapazitäten für zivile Patienten verloren gehen, wenn militärisch zugeführte Verwundete in die Hamburger Krankenhäuser verteilt werden.

Celik kritisierte zudem die finanzielle Priorisierung der Militarisierung im Krankenhauswesen, während im Alltag an Personal fehle und Notaufnahmen überlaufen seien.

Er warnte, dass der Rahmenplan Szenarien beschreibe, in denen medizinische Standards nicht mehr eingehalten werden können. Die Linksfraktion fordert daher eine umfassende Befassung in der Bürgerschaft, um die Resilienz des Gesundheitswesens zu stärken, ohne die medizinischen Standards zu gefährden.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Krankenhausbett (Archiv)

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  • Plan zielt auf Vorbereitung der Krankenhäuser auf NATO-Bündnisfall und Verteidigungsfall
  • Linksfraktion fordert umfassende Befassung in der Bürgerschaft zur Stärkung der Resilienz des Gesundheitswesens ohne Gefährdung medizinischer Standards

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  • Vorbereitung der Krankenhäuser auf NATO-Bündnisfall und Verteidigungsfall
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  • Veröffentlichung eines Rahmenplans für zivile Verteidigung im Krankenhausbereich
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