SoVD kritisiert GKV-Gesetz als Belastungspaket
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Berlin unter Kritik
Berlin () – Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat seine Kritik an der geplanten GKV-Reform erneuert. Das Spargesetz bleibe ein „Belastungspaket für Versicherte sowie Patientinnen und Patienten“, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier der „Rheinischen Post“.
Engelmeier ergänzte, die Koalition verkaufe eine Kürzung der Kürzung als Erfolg. Im Kabinettsentwurf sei vorgesehen gewesen, den Bundeszuschuss um zwei Milliarden Euro zu kürzen. Wenn daraus nun rund 1,45 Milliarden Euro würden, fehlten allein 2027 gegenüber dem Status quo immer noch rund 650 Millionen Euro. Das bleibe schlichtweg zu wenig.
Es dürfe zu keiner Kürzung des Bundeszuschusses kommen, forderte Engelmeier. Der Bund dürfe gesamtgesellschaftliche Aufgaben nicht weiter auf die Beitragszahlenden der gesetzlichen Krankenversicherung abwälzen. Das gelte besonders für die Gesundheitskosten von Grundsicherungsbeziehenden. Auch die nun zusätzlich vorgesehenen Bundesmittel blieben völlig unzureichend, solange die tatsächlichen Kosten bei bis zu rund zwölf Milliarden Euro jährlich lägen, führte sie aus.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Kritik an geplanter GKV-Reform durch Sozialverband Deutschland (SoVD)
- Bundeszuschuss wird von ursprünglich 2 Milliarden Euro auf rund 1,45 Milliarden Euro gekürzt
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- Geplante Kürzung des Bundeszuschusses um 650 Millionen Euro bis 2027
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- Kürzung des Bundeszuschusses von 2 Milliarden auf 1,45 Milliarden Euro
- Unzureichende Mittel für Gesundheitskosten von Grundsicherungsbeziehenden
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