Röttgen: Deutschland soll sich aus Iran-Krieg heraushalten

8. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Deutschlands Position im Iran-Konflikt

() – Der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Norbert Röttgen sieht keinen Spielraum für eine deutsche oder europäische Beteiligung am -Krieg.

„Ich sehe nicht, wo für uns Spielraum für Unterstützung jetzt in dieser akuten Situation sein könnte“, sagte er den Sendern RTL und ntv. Damit widerspricht er Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach mehr Unterstützung durch die Nato-Partner. Trump hatte sich zuvor enttäuscht über das Verhalten Deutschlands, Frankreichs und Italiens gezeigt und kritisiert, die Verbündeten seien im Iran-Krieg nicht ausreichend für die USA da gewesen.

Röttgen sagte, Europa sei weder in die Entscheidung über den Beginn noch über das Ende des Krieges eingebunden gewesen. „Es ist ein Krieg, der gewählt worden ist von den USA und von . Da wurden wir nicht gefragt. Es ist ein Krieg, der beendet worden ist von den USA gegen den Widerspruch von Israel. Da wurden wir auch nicht gefragt.“

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz müsse aus Sicht Röttgens den Konflikt mit Washington diplomatisch steuern. „Die Bundesregierung, der Bundeskanzler in besonderer Weise muss durch diese Präsidentschaft Trump unser Land, das Nato-Bündnis durchnavigieren.“ Eine konkrete Forderung Trumps an sehe er jedoch nicht: „Ich habe noch nicht gehört, dass er gesagt hat: Mach dies oder jenes.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Norbert Röttgen (Archiv)

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