Laschet: Tomahawk-Kauf mit Dialogangebot an Russland verbinden
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Internationale Sicherheitspolitik in Berlin
Berlin () – Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Armin Laschet (CDU), hat vorgeschlagen, den möglichen Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern mit einem Dialogangebot an Russland zu verbinden. So könne man im Sinne des Nato-Doppelbeschlusses militärische Stärke mit einem Abrüstungsangebot verquicken, sagte Laschet dem Fernsehsender „Welt“.
„Wir werden bedroht von russischen Raketen aus St. Petersburg“, sagte er. Und das sei eigentlich ein Moment, wo man noch einmal auch an die Logik des Nato-Doppelbeschlusses erinnern könne: „Wir werden nachrüsten, wenn ihr nicht abrüstet.“ Diese Dialogformel sei ein bisschen verloren gegangen, weil man nur noch aufrüste, aber mit Russland natürlich nicht rede bis zur Minute. Europäer bereiteten das im Moment vor, aber es gebe den Dialog noch nicht.
Militärische Stärke verbinden mit dem Angebot, dass der andere, wenn er abrüste, ebenfalls dann von uns eine Abrüstungsantwort bekomme., so Laschet. Das könne man gerade bei diesen Mittelstreckenraketen sehr gut zeigen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Armin Laschet (Archiv) |
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