Unions-Außenexperte fordert härteren Nato-Kurs gegen Russland

6. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheitspolitik: NATO-Gipfel in Ankara

() – Vor dem bevorstehenden Nato-Gipfeltreffen in Ankara plädiert der Unions-Außenexperte Jürgen Hardt (CDU) für einen härteren Kurs der Allianz gegenüber Russland wegen des -Krieges und für klare Ansagen auch an .

Der am Dienstag beginnende Nato-Gipfel müsse vor allem politische Geschlossenheit demonstrieren, sagte der außenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Moskau darf keinen Zweifel daran haben, dass die Unterstützung für die Ukraine ungebrochen ist.“

Der CDU-Politiker sagte, dass die russische Strategie des Hinhaltens und der gezielten Angriffe auf die Zivilbevölkerung zunehmend an Wirkung verliere und die Ukraine gleichzeitig auf dem Gefechtsfeld wieder eigene Akzente setzen könne. Diesen Moment sollten die Verbündeten nutzen, um den Druck auf den Kreml gemeinsam weiter zu erhöhen und die Voraussetzungen für ernsthafte Friedensverhandlungen zu schaffen.

Hardt sah aber auch Handlungsbedarf gegenüber China. China spiele für Russlands Fähigkeit, seinen Angriffskrieg fortzusetzen, eine erhebliche Rolle, meinte der Außenexperte. Deshalb sollte die Nato auch hier Klartext sprechen: Wer Moskaus Rüstungsbasis stütze, trage Mitverantwortung für die Verlängerung dieses Krieges. Diese Realität offen anzusprechen, sei kein Eskalationsschritt, sondern Ausdruck „strategischer Ehrlichkeit“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jürgen Hardt (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Jürgen Hardt plädiert für härteren Kurs der NATO gegenüber Russland wegen Ukraine-Kriegs.
  • Ostpolitik der NATO soll politische Geschlossenheit demonstrieren und Unterstützung für die Ukraine betonen.
  • China soll von der NATO klare Ansagen erhalten, da es Russlands Angriffskrieg indirekt unterstützt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: NATO-Staaten, insbesondere diejenigen, die Ukraine unterstützen
  • Region: Europa, insbesondere die Ukraine und Russland
  • Handlungszeitraum: Unmittelbar vor dem NATO-Gipfel in Ankara (Beginn am Dienstag)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Notwendigkeit politischer Geschlossenheit der NATO vor dem Gipfel
  • Russlands Strategie verliert Wirkung, Ukraine setzt eigene Akzente auf dem Gefechtsfeld
  • Chinas Rolle für Russlands Kriegsführung erfordert klare Positionierung der NATO

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Härteren Kurs der NATO gegenüber Russland fordern
  • Politische Geschlossenheit und ungebrochene Unterstützung für die Ukraine demonstrieren
  • Klare Ansagen an China bezüglich der Unterstützung für Russland machen
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