Weidel kritisiert Familienbild in Sachsen-Anhalter AfD-Wahlprogramm

5. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Veränderungen in der Politik Sachsen-Anhalts

() – Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel hat Formulierungen im -Anhalter AfD-Wahlprogramm kritisiert, die sich gegen sogenannte nicht-traditionelle Familien richten. „Da gehe ich nicht mit“, sagte sie den Sendern RTL und ntv. „Weil ich deutlich gesellschaftlich liberaler aufgestellt bin, weil ich es auch lebe. Ich lebe es.“ Sie fügte an: „Wir sollten eigentlich so diese Zweiteilung hinter uns lassen.“

Im Wahlprogramm der Landespartei steht: „Nur aus der Verbindung von Mann und Frau gehen Kinder und damit kommende Generationen hervor.“ Eine „intakte Familie bestehend aus Mutter, Vater und Kindern“ sei „erwiesenermaßen die beste Voraussetzung für eine gute und gesunde Kindesentwicklung“. Weiter heißt es: Steigende Abtreibungs- und sinkende Geburtenraten hingen auch damit zusammen, „dass sexuelle Abweichungen und nicht-reproduktive Lebensweisen“ offensiver beworben würden. An anderer Stelle ist von „nicht-normaler Geschlechtsidentitäten“ oder „abseitiger sexueller Vorlieben“ die Rede.

„Wir leben mittlerweile in einer ganz anderen Realität“, sagte Weidel. Gleichgeschlechtliche Beziehungen seien gleichwertig zu behandeln. Als Politiker könne man sich auch für die „traditionelle Familie“ als „gesellschaftliches Zielbild“ einsetzen, das sei „kein Widerspruch“. Andere Lebensformen seien jedoch als gleichwertig zu betrachten, betonte Weidel, etwa steuerlich oder erbrechtlich. „Und daran lässt sich auch in der heutigen Zeit nichts mehr ändern. Und daran wollen wir auch nichts ändern.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Alice Weidel am 05.07.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Alice Weidel kritisiert Formulierungen im AfD-Wahlprogramm, die nicht-traditionelle Familien ablehnen.
  • Sie fordert die Gleichwertigkeit gleichgeschlechtlicher Beziehungen und eine liberalere gesellschaftliche Haltung.
  • Weidel betont, dass andere Lebensformen steuerlich und erbrechtlich gleichwertig behandelt werden sollten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: AfD, insbesondere Sachsen-Anhalt
  • Zielgruppe: Wähler mit liberalen Ansichten zu Familienformen
  • Region: Sachsen-Anhalt, Deutschland

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an Formulierungen im AfD-Wahlprogramm, die sich gegen nicht-traditionelle Familien richten
  • Bekenntnis zu einer liberaleren gesellschaftlichen Einstellung von Alice Weidel
  • Forderung nach Gleichwertigkeit von gleichgeschlechtlichen Beziehungen und anderen Lebensformen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

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