Bundesregierung bestätigt Treffen zwischen Merz und Döpfner
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Politik in Berlin: Merz und Döpfner Treffen
Berlin () – Die Bundesregierung hat ein Treffen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem Chef des Axel-Springer-Verlags, Mathias Döpfner nun offiziell bestätigt. Dieses habe im Frühjahr 2026 stattgefunden und sei der einzige Termin in dieser Amtszeit gewesen, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag in Berlin.
Es sei Vertraulichkeit über Gesprächsinhalte vereinbart worden, die Wiedergabe des Gesprächs in den Medien sei „nicht korrekt“. Treffen mit Verlegern seien im Übrigen keine Besonderheit.
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte ebenfalls im Frühjahr nach einer CDU-Vorstandssitzung gesagt, er werde, „auch wenn ich mittlerweile sogar aus einzelnen Verlagshäusern dazu aufgefordert werde, eine andere Mehrheit im Bundestag nicht suchen“. Dazu sagte Regierungssprecher Kornelius auf Nachfrage der am Freitag, es gebe „keinen Zusammenhang“ zwischen dieser Aussage des Bundeskanzlers dem Treffen mit Döpfner. Der Kanzler habe sich vielmehr auf die „vielfältigen Medienbeiträge aus sehr vielen Verlagshäusern“ bezogen, wonach ein Wunsch nach einer Lockerung oder einer Veränderung der Brandmauerpolitik bestehe. „Und er hat diesen Wunsch entsprechend seiner politischen Position widersprochen“, sagte Kornelius.
Das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ hatte in einem Podcast berichtet, dass Döpfner den Kanzler während eines Vier-Augen-Gesprächs angeblich dazu gedrängt habe, die CDU für eine Zusammenarbeit mit der AfD zu öffnen. Merz habe das abgelehnt mit den Worten: „Nur über meine Leiche.“ Als der Kanzler das Gespräch, angeblich abrupt, beendet habe, soll Döpfner beim Verlassen des Raumes nach Darstellung des RND gesagt haben: „Das werden Sie noch bereuen.“ Das hat aber bislang niemand öffentlich bestätigt. Bereits am Mittwoch sprach der stellvertretende Regierungssprecher Hille von „absurden Gerüchten“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Friedrich Merz und Mathias Döpfner (Archiv) |
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