Brandanschläge in Cottbus: Innenminister Redmann kündigt verschärfte Maßnahmen an
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Sicherheit in Cottbus bedroht
Cottbus () – Brandenburgs Innenminister Jan Redmann hat die jüngsten Brandanschläge in Cottbus verurteilt. Er äußerte sich wütend über die Taten, die von Rechtsextremisten verübt wurden und das Zusammenleben in der Stadt gefährden.
„Wer Molotow-Cocktails schmeißt, nimmt Opfer in Kauf. Das macht mich fassungslos“, teilte er mit.
Die Stadt Cottbus stehe nicht allein in dieser schwierigen Situation.
Die Zivilgesellschaft und viele engagierte Bürger stellten sich den Herausforderungen entgegen und verdienen den Rückhalt sowie den Schutz des Rechtsstaats. Der Innenminister betonte, dass die Unterstützung bereits erhöht wurde und eine spezialisierte Ermittlungsgruppe die Strukturen des verantwortlichen Milieus ausleuchtet.
In der Nacht wurden Brandanschläge auf das Wohnprojekt „Zelle 79“ und das Kulturprojekt „Chekov“ verübt.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen und die Sicherheitsmaßnahmen in der Stadt wurden verstärkt, insbesondere im Zuge der CSD-Aktionswochen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jan Redmann (Archiv) |
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