Bauernverband warnt vor Ende beitragsfreier Minijobs

1. Juli 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Landwirtschaftliche Bedenken zur Rentenreform in Berlin

() – Kurz vor dem Koalitionsausschuss an diesem Mittwoch warnt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, vor den Folgen der im Rahmen der Rentenreform geplanten Abschaffung beitragsfreier Minijobs.

Das berichtet die „Rheinische Post“ in ihrer Mittwochausgabe. Rukwied sagte der Zeitung: „Das wäre ein harter Schlag und würde bei vielen Betrieben die Existenzkrise verschärfen.“ Jegliche Einschränkungen bei geringfügiger Beschäftigung lehne der Berufsstand entschieden ab, so Rukwied.

Mit Blick auf weitere Reformpläne sagte Rukwied, bei allem Verständnis für Reformen müssten die Wirtschaft und die Landwirtschaft gestärkt werden. Auch die Vorschläge zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge würden landwirtschaftliche Unternehmer erheblich belasten. Maßnahmen, die zu einer weiteren Anhebung der Personalkosten führten, wie die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze und die Einschränkung der beitragsfreien Familienversicherung, lehne man ausdrücklich ab, sagte Rukwied.

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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Landwirte und landwirtschaftliche Betriebe betroffen
  • Starke Belastung durch Abschaffung beitragsfreier Minijobs
  • Vorschläge zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge belasten erheblich

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Warnung vor Folgen der Abschaffung beitragsfreier Minijobs
  • Existenzkrisen für viele Betriebe befürchtet
  • Ablehnung von Maßnahmen, die Personalkosten erhöhen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Warnung vor der Abschaffung beitragsfreier Minijobs
  • Ablehnung weiterer Maßnahmen, die Personalkosten erhöhen
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