Bundespolizei droht Engpass bei Bodycams

29. Juni 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Sicherheit und Technologie in der Bundespolizei

() – Der Bundespolizei droht im kommenden Jahr ein gravierender Mangel an einsatzfähigen Bodycams.

Wie der Vorsitzende der GdP für die Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der „Rheinischen Post“ sagte, sei eine Ausschreibung über 2.500 neue Geräte mit einer Option auf weitere 1.500 gescheitert. Dafür seien rund fünf Millionen Euro eingeplant gewesen. „Im kommenden Jahr werden die Beamten womöglich ohne einsatzfähige Bodycams dastehen“, so Roßkopf.

Seit Längerem sei bekannt gewesen, dass der bisherige Hersteller seinen Support einstellen werde. Eine fertige Ausschreibung habe ein Jahr lang unbearbeitet vorgelegen. Später seien zusätzliche Vorgaben wie Wechselakkus hinzugekommen. „Genau aus diesem Grund hat sich bisher auch kein Anbieter gefunden“, sagte Roßkopf.

Roßkopf sagte, die Bodycam habe sich gerade an Bahnhöfen im Einsatz bewährt. „Sie wirkt durch ihren Einsatz oftmals schon deeskalierend.“ Gerade bei aggressiven Situationen und Straftaten sei sie als Beweismittel unverzichtbar. Zudem gebe es Anbieter, deren Bodycams sich „perfekt“ mit den Tasern der Bundespolizei kombinieren ließen.

Nun hoffe man, dass der bisherige Anbieter seinen Support erneut verlängere. „Dies wird viele Millionen kosten“, sagte Roßkopf. Nötig sei eine schnelle Entscheidung des Bundesinnenministeriums.

Siehe auch:  Bericht: Geplanter Anschlag in Bayern vereitelt
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundespolizei (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Ausschreibung über 2.500 Bodycams gescheitert
  • Beamte könnten 2024 ohne einsatzfähige Bodycams dastehen
  • Unterstützung des bisherigen Herstellers könnte kostenintensiv verlängert werden

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Bundespolizei
  • Mangel an 2.500 Bodycams, mögliche weitere 1.500
  • Geplante Summe: rund fünf Millionen Euro, Frist: nächstes Jahr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Mangel an einsatzfähigen Bodycams aufgrund gescheiterter Ausschreibung für 2.500 Geräte
  • Hindernde Faktoren wie die Einstellung des Supports durch den bisherigen Hersteller und zusätzliche Anforderungen
  • Dringender Bedarf an Bodycams für Deeskalation bei aggressiven Situationen im Einsatz an Bahnhöfen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ausschreibung über 2.500 neue Bodycams gescheitert
  • Hoffnung auf Verlängerung des Supports durch den bisherigen Anbieter
  • Notwendige schnelle Entscheidung des Bundesinnenministeriums
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