Dax schließt im Minus – Rheinmetall bricht fast 20 Prozent ein
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Wirtschaft: Dax fällt in Frankfurt Mainz
Frankfurt/Main () – Der Dax hat am Mittwoch nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss standen 24.740 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 0,6 Prozent weniger als am Dienstagnachmittag.
Für Aufsehen sorgte die Aktie des Rüstungskonzerns Rheinmetall, die bis kurz vor Handelsschluss rund 19 Prozent im Minus notierte. Hintergrund war die Absage des milliardenschweren Auftrages zum Bau von Fregatten des Typs F-126 durch den Bund, mit dem viele Investoren fest gerechnet hatten. Stattdessen soll jetzt ein Auftrag an den Konkurrenten Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) für acht Schiffe des Typs Meko-200 gehen. Die Aktie von TKMS, die nicht im Dax, aber im Mdax gelistet ist, legte gleichzeitig um rund 15 Prozent zu.
Und auch die Anleger weiterer Rheinmetall-Wettbewerber reiben sich die Hände: Papiere von MTU waren mit einem Plus von etwa sechs Prozent kurz vor Handelsende an der Spitze der Dax-Titelliste.
Für Sorgenfalten sorgten am Mittwoch aber auch Energietitel und Bankenwerte. RWE, Eon und Siemens Energy gaben unisono um die zwei Prozent nach und zogen den Dax damit ebenfalls nach unten, Deutsche Bank und Commerzbank waren in ähnlicher Größenordnung im Minus.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1356 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8806 Euro zu haben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Anzeigetafel in der Frankfurter Börse |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Dax fiel um 0,6 Prozent auf 24.740 Punkte
- Rheinmetall verlor rund 19 Prozent nach Absage eines Fregattenauftrags
- Thyssenkrupp Marine Systems erhält neuen Auftrag für acht Schiffe, Aktie stieg um 15 Prozent
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Dax: 24.740 Punkte, 0,6% weniger
- Rheinmetall: Absage Fregattenauftrag, Aktie -19%
- TKMS: Auftrag für Meko-200, Aktie +15%
- Energietitel (RWE, Eon, Siemens Energy): -2%
- Banken (Deutsche Bank, Commerzbank): ähnlich im Minus
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Absage des milliardenschweren Auftrags zum Bau von Fregatten F-126 durch den Bund
- Konkurrenzauftrag an Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) für Meko-200 Schiffe
- Rückgang bei Energietiteln und Bankenwerten, einschließlich RWE, Eon, Siemens Energy, Deutsche Bank und Commerzbank
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