Infineon glaubt nicht an schnelles Ende des KI-Booms
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Wirtschaft: Infineon fördert KI und Halbleiterproduktion
München/Dresden () – Der Münchner Halbleiterhersteller Infineon glaubt nicht an ein Ende des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI). „KI ist eine wirkliche Revolution, die noch Jahre andauern wird“, sagte Konzernchef Jochen Hanebeck sagte der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgabe).
„Der Markt und damit der Bedarf an Rechenzentren ist sehr groß. Da ist noch viel mehr Musik drin, als so mancher glaubt.“
Halbleiter von Infineon werden beim Bau von KI-Rechenzentren gebraucht, der Konzern hatte deswegen seine Prognosen erhöht, der Aktienkurs hat sich zuletzt verdoppelt.
Hanebeck betonte seine Ambitionen: „Unser Ziel ist klar: Infineon will bei Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren auf einen weltweiten Marktanteil von mindestens 30 bis 40 Prozent kommen.“
In der kommenden Woche weiht Infineon in Dresden eine neue Fabrik ein, fünf Milliarden Euro wurden investiert. Hanebeck betonte: „Es ist perfektes Timing.“
Und fügte an: „Dekarbonisierung und Digitalisierung führen dazu, dass überall unsere Chips gebraucht werden, für dieses Wachstum wollen wir gerüstet sein.“
Zur Frage, warum er gerade in Deutschland investiert hat, sagte der Infineon-Chef der SZ: „Als Unternehmen mit Sitz in Deutschland wollen wir auch zur Resilienz der Bundesrepublik beitragen. Der Standort ist für mich eine Herzensangelegenheit.“
Zudem wünschten sich mittlerweile viele Kunden, aus Europa beliefert zu werden. Der europäische Chipstandort sei „besser, als viele sagen“ und in vielen Bereichen weltweit führend: „Bei vielen Halbleiterprodukten können wir sehr gut mithalten.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kinder schauen sich Gemini an (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Infineon erhöht Prognosen aufgrund des starken Bedarfs an KI-Rechenzentren.
- Ziel: Marktanteil von 30 bis 40 Prozent bei Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren.
- Eröffnung einer neuen Fabrik in Dresden mit fünf Milliarden Euro Investition.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffenheit: Halbleiterindustrie, speziell KI-Rechenzentren
- Zielgruppe: Unternehmen und Kunden im Bereich Künstliche Intelligenz
- Geplante Marktanteile: 30-40% weltweit, Investition: 5 Milliarden Euro in Dresden
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Glauben an anhaltenden KI-Boom
- Hoher Bedarf an Rechenzentren
- Strategische Investitionen in Deutschland zur Unterstützung mitteleuropäischer Resilienz und Kundenwunsch nach regionaler Belieferung
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