Stifterverband fordert strengere Regeln für China-Kooperation

22. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Wissenschaftliche Kooperationen: Herausforderungen mit China

() – Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat deutlich strengere Vorschriften für die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit gefordert.

Anlass sind mutmaßliche China-Kontakte des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (CISPA) in , über die das „Handelsblatt“ berichtet hatte. „In der Tat gibt es Risiken“, sagte Verbandspräsidentin Melanie Maas-Brunner dem „Handelsblatt“. „Deshalb brauchen wir klare Regeln, wie wir mit einem Land wie China richtig umgehen.“

Maas-Brunner sprach sich dafür aus, Kooperationen an Universitäten und Instituten künftig deutlich genauer zu strukturieren. „Es muss eine Due Diligence geben, damit wirklich ganz klar ist, was wir wie machen, was erlaubt und was verboten ist“, forderte die ehemalige BASF-Technologiechefin. Unter einer „Due Diligence“ (gebührende Sorgfalt) versteht man eine detaillierte Risikoprüfung, bei der Partner vorab genau auf ihre Hintergründe und Absichten untersucht werden.

Zudem müsse laut Maas-Brunner stets der eigene Nutzen im Vordergrund stehen: „Wir müssen wissen: Warum machen wir es, wo ist unser Vorteil?“ Nur unter solchen Voraussetzungen sei eine Zusammenarbeit mit chinesischen Stellen sinnvoll.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Chinesische Fahne (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fordert strengere Vorschriften für die Zusammenarbeit mit China.
  • Kooperationen sollen durch klare Regeln und eine detaillierte Risikoprüfung strukturiert werden.
  • Der eigene Nutzen der Zusammenarbeit muss stets im Vordergrund stehen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China
  • Betroffen sind Universitäten und Institute in Deutschland
  • Forderung nach klaren Regeln und Due Diligence für Kooperationen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Strengere Vorschriften für wissenschaftliche Zusammenarbeit mit China gefordert
  • Anlass sind mutmaßliche China-Kontakte des Helmholtz-Zentrums für Informationssicherheit (CISPA)
  • Notwendigkeit einer Due Diligence für Partnerüberprüfungen und klärende Strukturierung von Kooperationen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Stärkerer Fokus auf klare Regeln für wissenschaftliche Kooperationen mit China
  • Einführung von Due Diligence zur Risikoprüfung der Partner
  • Berücksichtigung des eigenen Nutzens bei der Zusammenarbeit
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH