Sicherheitsbericht 2025: Mehr Vorfälle in NRW-Nahverkehrszügen
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit im Nahverkehr in NRW
Düsseldorf () – Die Zahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle in Nahverkehrszügen in Nordrhein-Westfalen ist im vergangenen Jahr gestiegen. Das geht aus dem neuen Sicherheitsbericht für das Jahr 2025 hervor, den das Land und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) am Montag vorgestellt haben.
Insgesamt wurden 20.153 Vorfälle erfasst, das sind 1.348 mehr als im Vorjahr, teilte das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr mit.
Maßgeblich für den Anstieg waren vor allem mehr Sachbeschädigungen und Verunreinigungen. Während die Zahl der Diebstähle und Körperverletzungen zurückging, stieg die Zahl der Bedrohungen leicht an.
Die Zahl der Körperverletzungen mit Waffengebrauch erhöhte sich von 35 auf 46 Fälle. Mit 5.551 Fällen bilden Beleidigungen weiterhin den größten Anteil, auch wenn die Zahl hier deutlich um 619 Fälle sank.
Besonders betroffen von verbaler und körperlicher Gewalt ist das Personal, wobei Ticketkontrollen der häufigste Auslöser von Konflikten sind.
Das Land und die Verkehrsunternehmen reagieren mit verschiedenen Maßnahmen. Dazu zählen ein neuer IHK-Lehrgang zur Qualifizierung von Sicherheitskräften sowie Zivilcourage- und Deeskalationstrainings.
Zudem soll die Videoüberwachung in den Zügen, die bereits rund 95 Prozent der Fahrzeuge umfasst, modernisiert werden. Geprüft werden unter anderem KI-gestützte Systeme zur Früherkennung von Gewalt.
Auch der Einsatz von Bodycams für Zugbegleiter wird vorangetrieben. Das subjektive Sicherheitsempfinden der Reisenden an Bahnhöfen ist laut Bericht gestiegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | DB Sicherheit (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle in Nahverkehrszügen Nordrhein-Westfalens: 20.153 (Steigerung um 1.348 im Vergleich zum Vorjahr)
- Anstieg von Sachbeschädigungen und Verunreinigungen; Rückgang bei Diebstählen und Körperverletzungen
- Einführung eines neuen IHK-Lehrgangs zur Qualifizierung von Sicherheitskräften und Zivilcourage-Trainings
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Nahverkehrsreisende in Nordrhein-Westfalen
- Region: Nordrhein-Westfalen
- Zahl der Vorfälle: 20.153 im Jahr 2025, Anstieg um 1.348 im Vergleich zum Vorjahr
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Anstieg der sicherheitsrelevanten Vorfälle in Nahverkehrszügen in NRW
- Zunahme von Sachbeschädigungen und Verunreinigungen, während Diebstähle und Körperverletzungen zurückgingen
- Ticketkontrollen als häufiger Auslöser von Konflikten, besonders gegen das Personal
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Neuer IHK-Lehrgang zur Qualifizierung von Sicherheitskräften
- Zivilcourage- und Deeskalationstrainings
- Modernisierung der Videoüberwachung in Zügen und Prüfung von KI-gestützten Systemen zur Gewaltfrüherkennung
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