Ermittlungen nach rassistischen und antisemitischen Vorfällen beim Deutschlandspiel in Prenzlauer Berg
Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Rassismus und Antisemitismus in Berlin
Berlin () – Die Polizei Berlin hat Ermittlungen wegen Volksverhetzung und weiterer Delikte nach rassistischen und antisemitischen Vorfällen in Prenzlauer Berg aufgenommen. Mehrere Männer sollen während des Public Viewings des WM-Spiels Deutschland gegen die Elfenbeinküste rassistische und antisemitische Äußerungen von sich gegeben haben.
Ein 22-jähriger Zeuge beobachtete gegen 23:30 Uhr vor einem Spätkauf an der Kreuzung Friedensstraße/Am Friedrichshain, wie ein 40-Jähriger aus einer Gruppe heraus rassistische Aussagen gegen Nationalspieler und den Schiedsrichter tätigte.
Zudem soll der Mann eine rechtsextreme Geste gezeigt haben. Als der 22-Jährige den Älteren darauf ansprach, wurde er von einer weiteren Person aus der Gruppe antisemitisch beleidigt und mutmaßlich bedroht.
Bei Eintreffen der Polizei reagierte der 40-Jährige laut und aggressiv.
Auch aus der Gruppe heraus gab es verbalen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 40-Jährigen einen Wert von rund zwei Promille.
Die Einsatzkräfte erteilten der Gruppe einen Platzverweis. Die Ermittlungen dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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- Polizei Berlin ermittelt wegen Volksverhetzung und weiterer Delikte.
- Vorfall während Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen die Elfenbeinküste.
- 40-jähriger Mann zeigte rechtsextreme Geste und war unter Alkoholeinfluss (ca. zwei Promille).
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- Region: Prenzlauer Berg, Berlin
- Ereignis: Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen Elfenbeinküste
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- Provokation durch rechtsextreme Gesten
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- Ermittlungen wegen Volksverhetzung und weiteren Delikten aufgenommen
- Platzverweis für die Gruppe erteilt
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