Ermittlungen nach rassistischen und antisemitischen Vorfällen beim Deutschlandspiel in Prenzlauer Berg

21. Juni 2026

Berlin - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Rassismus und Antisemitismus in Berlin

() – Die Polizei Berlin hat Ermittlungen wegen Volksverhetzung und weiterer Delikte nach rassistischen und antisemitischen Vorfällen in Prenzlauer Berg aufgenommen. Mehrere Männer sollen während des Public Viewings des WM-Spiels gegen die Elfenbeinküste rassistische und antisemitische Äußerungen von sich gegeben haben.

Ein 22-jähriger Zeuge beobachtete gegen 23:30 Uhr vor einem Spätkauf an der Kreuzung Friedensstraße/Am Friedrichshain, wie ein 40-Jähriger aus einer Gruppe heraus rassistische Aussagen gegen Nationalspieler und den Schiedsrichter tätigte.

Zudem soll der Mann eine rechtsextreme Geste gezeigt haben. Als der 22-Jährige den Älteren darauf ansprach, wurde er von einer weiteren Person aus der Gruppe antisemitisch beleidigt und mutmaßlich bedroht.

Bei Eintreffen der Polizei reagierte der 40-Jährige laut und aggressiv.

Auch aus der Gruppe heraus gab es verbalen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 40-Jährigen einen Wert von rund zwei Promille.

Die Einsatzkräfte erteilten der Gruppe einen Platzverweis. Die Ermittlungen dauern an.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Polizei (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Polizei Berlin ermittelt wegen Volksverhetzung und weiterer Delikte.
  • Vorfall während Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen die Elfenbeinküste.
  • 40-jähriger Mann zeigte rechtsextreme Geste und war unter Alkoholeinfluss (ca. zwei Promille).

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: mehrere Männer, 22-jähriger Zeuge, 40-jähriger Aggressor
  • Region: Prenzlauer Berg, Berlin
  • Ereignis: Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen Elfenbeinküste

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  • Rassistische und antisemitische Äußerungen während Public Viewing
  • Provokation durch rechtsextreme Gesten
  • Aggressives Verhalten und Widerstand gegen Polizei bei Intervention

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Ermittlungen wegen Volksverhetzung und weiteren Delikten aufgenommen
  • Platzverweis für die Gruppe erteilt
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