Vogelgrippe H5N1 erstmals in Australien nachgewiesen

20. Juni 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitslage in Australien: Vogelgrippe-Nachweis

Canberra () – Die H5N1-Variante der Vogelgrippe ist erstmals in nachgewiesen worden. Das teilte das australische Landwirtschaftsministerium am Samstag mit. Damit ist die hochansteckende Variante nun auf jedem Kontinent der Erde angekommen.

Landwirtschaftsministerin Julie Collins gab bekannt, dass der Erreger bei einem Zugvogel nachgewiesen wurde, der an einem abgelegenen Strand im Süden von Westaustralien angespült wurde. Der Vogel, eine Braunskua, wurde am Sonntag am Strand des Cape Le Grand Nationalparks in der Nähe von Esperance gefunden.

Bislang war Australien der einzige Kontinent, auf dem der H5N1-Erreger nicht aufgetreten war. Der Stamm verbreitet sich rasch in Geflügel- und Wildvogelbeständen. Infektionen beim Menschen sind weiterhin selten.

„Wir wussten alle, dass wir nicht für immer vogelgrippefrei bleiben würden“, sagte Collins. Sie sprach zudem von einem zweiten Verdachtsfall: Ein erschöpfter Südsturmvogel wurde an einem Strand in Esperance gefunden. Es gebe jedoch derzeit „keine Hinweise auf ein Massensterben“.

Die Chefveterinärin Beth Cookson erklärte, die Behörden hätten sich lange auf dieses Ereignis vorbereitet. Der Ausschuss für Notfalltierkrankheiten trat zusammen, um die Reaktion zu besprechen. Die Öffentlichkeit wurde aufgefordert, den Kontakt mit kranken oder toten Vögeln zu vermeiden und Sichtungen der Notfall-Hotline zu melden.

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Der weltweit bei Wildvögeln verbreitete Hauptstamm ist als H5N1 bekannt. Er trat erstmals Ende der 1990er Jahre in auf. Die Bedrohung durch die Vogelgrippe betrifft auch Meeresäugetiere, die besonders anfällig für diese Krankheit sind.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fahne von Australien (Archiv)

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  • H5N1-Variante der Vogelgrippe erstmals in Australien nachgewiesen
  • Nachweis bei einem Zugvogel (Braunskua) am Cape Le Grand Nationalpark
  • Zweiter Verdachtsfall mit Südsturmvogel, bisher keine Hinweise auf Massensterben

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • H5N1-Variante der Vogelgrippe in Australien nachgewiesen
  • Betroffen sind Geflügel- und Wildvogelbestände sowie Meeresäugetiere
  • Infektionen beim Menschen weiterhin selten, keine Hinweise auf Massensterben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Erstmaliger Nachweis der H5N1-Variante in Australien bei einem Zugvogel
  • Australien war bisher der einzige Kontinent ohne diesen Erreger
  • Behörden waren auf dieses Ereignis vorbereitet, öffentlicher Aufruf zur Vermeidung von Kontakt mit kranken Vögeln
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