Linke kritisiert geplante Wohngeld-Kürzung scharf
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Politik: Wohngeldkürzungen in Berlin kritisiert
Berlin () – Die Linke hat die von Bauministerin Verena Hubertz (SPD) angekündigten Einschnitte beim Wohngeld scharf kritisiert. Mit der Kürzung beim Wohngeld verschärfe Hubertz die Notlage am Wohnungsmarkt, sagte Linken-Chefin Ines Schwerdtner der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).
Man sehe hier die „Merz-Kettensäge in Action“, so Schwerdtner. Wieder kürze die Bundesregierung bei denen, die schon wenig haben.
Weiter kritisierte die Linken-Chefin, Lösungen für die dramatische Lage am Wohnungsmarkt habe die Merz-Regierung nicht zu bieten. Eine schwierige Haushaltslage sei eine schlechte Entschuldigung, wenn die Bundesregierung gleichzeitig keinen Versuch mache, die Vermögen der Superreichen heranzuziehen.
Zuvor hatte Bauministerin Verena Hubertz (SPD) gegenüber der „Rheinischen Post“ Änderungen für alle Wohngeldbezieher in Aussicht gestellt. Die Kürzungen beim Wohngeld würden leider alle bisherigen Empfänger betreffen, sagte Hubertz. Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte werde rausfallen. Der Entwurf eines entsprechenden Gesetzes geht nun in die Ressortabstimmung.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ines Schwerdtner am 19.06.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Kürzungen beim Wohngeld angekündigt, betreffen alle bisherigen Empfänger
- Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte wird rausfallen
- Gesetzesentwurf geht in die Ressortabstimmung
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Wohngeldbezieher
- Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte betroffen
- Ankündigung von Kürzungen im Gesetzesentwurf, der in Ressortabstimmung geht
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Kürzungen beim Wohngeld
- Verschärfung der Notlage am Wohnungsmarkt
- Fehlende Lösungen der Regierung für die Wohnungsproblematik
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Bauministerin Verena Hubertz kündigt Kürzungen beim Wohngeld an.
- Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Wohngeldes geht in die Ressortabstimmung.
- Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte wird von den Kürzungen betroffen sein.
- Linke will nicht mit Union für "AfD-Politik" kooperieren - 19. Juni 2026
- Sachsens Innenminister will Milliarden-Hilfe für zivile Verteidigung - 19. Juni 2026
- Uniper bereit für Reprivatisierung - 19. Juni 2026
