Bayern entwickelt Prüfungskultur weiter
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Bildungsreform in Bayern: Prüfungen im Wandel
München () – Bayern hat eine umfassende Weiterentwicklung seiner Prüfungskultur an Schulen auf den Weg gebracht. Das sagte Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) am Donnerstag.
Ziel ist es, die Prüfungen stärker an die Anforderungen der modernen Lebens- und Berufswelt anzupassen, ohne den hohen Qualitätsanspruch des Freistaats aufzugeben.
Die Reform stützt sich auf drei Säulen. So soll das Spektrum an Prüfungsformaten erweitert werden.
Neben klassischen Arbeiten sind künftig auch Projekte, E-Portfolios, Erklärvideos oder Debatten als Leistungsnachweise möglich. Zudem erhalten Schulen mehr Flexibilität bei der Anzahl der Leistungsnachweise, um pädagogische Freiräume zu schaffen.
Gleichzeitig sollen Schüler gezielter bei der Prüfungsvorbereitung unterstützt und regelmäßige, lernförderliche Rückmeldungen als fester Bestandteil des Unterrichts etabliert werden.
Die Neuerungen gehen auf Anregungen aus dem Dialogprozess „Zukunftswerkstatt“ zurück. Zur Unterstützung der Schulen stellt das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) ein neues Portal mit Praxismaterialien und Fortbildungsangeboten bereit.
Die Maßnahmen treten zum Schuljahr 2026/2027 in Kraft und werden laut Ministerium fortlaufend weiterentwickelt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Klassenraum in einer Schule (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Einführung neuer Prüfungsformate wie Projekte, E-Portfolios, Erklärvideos und Debatten.
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- Maßnahmen treten zum Schuljahr 2026/2027 in Kraft und werden fortlaufend weiterentwickelt.
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- Erweiterung der Prüfungsformate, z.B. durch Projekte und E-Portfolios
- Mehr Flexibilität für Schulen bei der Anzahl der Leistungsnachweise
- Neues Portal mit Praxismaterialien und Fortbildungsangeboten durch das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB)
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