Verdi bestreikt vier ARD-Anstalten

18. Juni 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Tarifkonflikt im öffentlich-rechtlichen Rundfunk Hannover

() – Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des NDR sowie des WDR, SWR und BR zu Warnstreiks aufgerufen.

Wie die Gewerkschaft am Donnerstag mitteilte, laufen die Arbeitsniederlegungen im WDR und SWR bereits seit Mittwoch, im BR und NDR sind sie am Donnerstag gestartet. Grund sind die stockenden Tarifverhandlungen für die rund 37.000 Beschäftigten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Beim NDR findet um 12 Uhr eine Streikversammlung am Funkhaus in Hannover statt. Der Streik hat bereits erste Auswirkungen gezeigt: Im ARD-Morgenmagazin konnte am Donnerstag nur eine Version der Tagesschau ohne Sprecherin im Bild gesendet werden. Das für den Abend geplante Konzert der NDR-Radiophilharmonie ist hingegen nicht betroffen, da die Beschäftigten der Gebäude- und Veranstaltungstechnik ihren Warnstreik bereits um 19 Uhr beenden.

Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber, die Senderleitungen von WDR, BR, SWR und NDR, haben eine Laufzeit von 35 Monaten mit jährlichen Steigerungen von ein bis zwei Prozent angeboten. „Ein Angebot mag man das kaum nennen“, kritisierte Christoph Schmitz-Dethlefsen, für Medien zuständiges Mitglied im Verdi-Bundesvorstand. Die nächste Verhandlungsrunde für den NDR ist für den 26. Juni angesetzt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: ARD-Logo (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Verdi hat Beschäftigte des NDR, WDR, SWR und BR zu Warnstreiks aufgerufen.
  • Streikversammlungen finden am Donnerstag im NDR und seit Mittwoch im WDR und SWR statt.
  • Verdi fordert 7% mehr Gehalt, mindestens 300 Euro monatlich, bei 12 Monaten Laufzeit.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • NDR, WDR, SWR, BR betroffen
  • Rund 37.000 Beschäftigte, Warnstreiks seit Mittwoch bzw. Donnerstag
  • Verdi fordert 7% Gehaltserhöhung, min. 300 Euro monatlich, Laufzeit 12 Monate; nächste Verhandlungsrunde am 26. Juni

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • stockende Tarifverhandlungen für rund 37.000 Beschäftigte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
  • Verdi fordert sieben Prozent Gehaltserhöhung, mindestens 300 Euro monatlich
  • unzureichendes Angebot der Arbeitgeber mit Laufzeit von 35 Monaten und jährlichen Steigerungen von ein bis zwei Prozent
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