G7 wollen Abhängigkeit von China bei Rohstoffimporten senken
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
G7-Gipfel in Èvian: Rohstoffpolitik 2030
Èvian-les-Bains () – Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten haben sich am Mittwoch im französischen Èvian-les-Bains auf eine Begrenzung der Rohstoffimporte verständigt. Der Beschluss richtet sich gegen China; der ostasiatische Staat wird in der Erklärung allerdings nicht wörtlich benannt.
Ziel ist, die „Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten außerhalb der G7 und der Partnerländer bei Seltenen Erden und Permanentmagneten bis 2030 deutlich auf unter 60 Prozent senken und im Laufe der Zeit weiter verringern, mit dem Ziel, so bald wie möglich 50 Prozent zu erreichen“, heißt es darin. „Für andere kritische Mineralien beauftragen wir die zuständigen Minister, bis Ende des Jahres ein konkretes Ziel zur Verringerung dieser Abhängigkeiten festzulegen.“
Man wolle die notwendigen Verarbeitungs- und Industriekapazitäten für die Diversifizierung unserer Wertschöpfungsketten im Bereich kritischer Mineralien aufbauen und weiterentwickeln, „unter anderem durch die Förderung der lokalen Wertschöpfung und die Unterstützung von Innovationen“, heißt es in dem Dokument. „Zu diesem Zweck werden wir gemeinsam mit den Partnerländern eng zusammenarbeiten, um Projekte in den Bereichen Produktion, Verarbeitung und Recycling entlang der gesamten Lieferkette voranzutreiben. Wir werden die Entwicklung koordinierter Projekte durch die Bündelung der Nachfrage und die Mobilisierung öffentlicher und privater kollektiver Finanzkapazitäten fördern.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flaggen der G7-Länder am 17.06.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Begrenzung der Rohstoffimporte von G7-Staaten beschlossen, Ziel richtete sich gegen China.
- Abhängigkeit von einem Lieferanten bei Seltenen Erden und Permanentmagneten soll bis 2030 unter 60 Prozent gesenkt werden.
- Minister sollen bis Ende des Jahres konkrete Ziele zur Verringerung der Abhängigkeiten bei anderen kritischen Mineralien festlegen.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- G7-Staaten und Partnerländer
- Abhängigkeit von China bei Seltenen Erden und Permanentmagneten bis 2030 auf unter 60% senken, langfristig 50% erreichen
- Konkretes Ziel für andere kritische Mineralien bis Ende des Jahres festlegen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Begrenzung der Rohstoffimporte zur Reduzierung der Abhängigkeit von China und anderen nicht-G7-Ländern
- Ziel, die Abhängigkeit bei Seltenen Erden und Permanentmagneten bis 2030 auf unter 60 % zu senken
- Förderung lokaler Wertschöpfung und Innovationen zur Diversifizierung der Wertschöpfungsketten in kritischen Mineralien
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Begrenzung der Rohstoffimporte aus Ländern außerhalb der G7
- Reduzierung der Abhängigkeit von China bei Seltenen Erden und Permanentmagneten bis 2030 auf unter 60 Prozent
- Festlegung eines konkreten Ziels zur Verringerung der Abhängigkeiten bei anderen kritischen Mineralien bis Ende des Jahres
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