IMK-Chef will Böllerverbot-Petition nicht annehmen

16. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Hamburg: Böllerverbot-Debatte

() – Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD), will neue Unterschriften, die eine Polizeigewerkschaft für ein bundesweites Böllerverbot eingesammelt hat, nicht annehmen.

Man habe eine entsprechende Absage bekommen, teilte die Gewerkschaft der Polizei in am Dienstag mit. Als Begründung sein genannt worden, dass die Petition „inhaltsgleich“ mit der vom letzten Jahr sei.

Im Dezember 2025 waren schon einmal rund zwei Millionen Unterschriften für ein Böllerverbot symbolträchtig übergeben worden, mittlerweile sollen es aber 3,3 Millionen sein.

Die Gewerkschaft rief dazu auf, den Innensenator Grote auf Instagram in Kommentaren zu erwähnen und für ein Böllerverbot zu werben. „Bitte erhöhe mit uns den Druck“, heißt es von der Polizeigewerkschaft.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Feuerwerksverkauf (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft: Polizeigewerkschaft, Innensenator Andy Grote, Öffentlichkeit
  • Zielgruppen: Bürger, die für ein Böllerverbot sind
  • Zahlen: bisher 3,3 Millionen Unterschriften, Frist bis Dezember 2025

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung von Unterschriften für ein bundesweites Böllerverbot
  • Petition als "inhaltsgleich" mit vorheriger abgelehnt
  • Zunahme der Unterschriften von 2 Millionen auf 3,3 Millionen seit letztem Jahr

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Innensenator Andy Grote nimmt neue Unterschriften für Böllerverbot nicht an.
  • Gewerkschaft der Polizei erhält Absage unter Hinweis auf bereits bestehende Petition.
  • Gewerkschaft ruft zur Kontaktaufnahme mit Innensenator auf, um Druck für ein Böllerverbot zu erhöhen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH