Diensthunde des Justizvollzugs erkennen psychoaktive Stoffe
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit im Justizvollzug in NRW
Schalksmühle () – Die Diensthundestaffel des nordrhein-westfälischen Justizvollzugs hat einen bundesweit einmaligen Erfolg erzielt. Erstmals wurden zwei Diensthunde so ausgebildet, dass sie neue psychoaktive Stoffe (NPS) zuverlässig erkennen können, teilte das Ministerium der Justiz am Dienstag mit.
Justizminister Benjamin Limbach (Grüne) besuchte die Diensthundestaffel in ihrem Trainingszentrum und ließ sich die Erkennung der NPS in praktischen Vorführungen demonstrieren.
NPS sind chemische Verbindungen, die die Wirkung verbotener Drogen nachahmen und im Justizvollzug eine große Herausforderung darstellen. Sie lassen sich unauffällig auf Papier verbergen und sind mit herkömmlichen Methoden nur schwer aufzuspüren.
Die Ausbildung der Diensthunde stellt einen bedeutenden Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit in den Justizvollzugsanstalten dar.
Limbach dankte den Beschäftigten der Diensthundestaffel für ihre Arbeit und betonte die Wichtigkeit der Spezialisierung auf NPS. Diese Maßnahme ist ein weiterer Schritt, um die Sicherheit im Justizvollzug auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Die Diensthundestaffel ist damit Vorreiter auf diesem Gebiet und wird auch für andere Bundesländer als Ansprechpartner fungieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wachmeister schließt ein Gefängnistor auf (Archiv) |
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