Wehrbeauftragter fordert Schutz für Minenjagdboot "Fulda"

16. Juni 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Militärische Einsätze und Sicherheit in Düsseldorf

() – Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Henning Otte, macht einen Einsatz des deutschen Minenjagdboots „Fulda“ in der Straße von Hormus von Sicherheitsvorkehrungen abhängig. Die Sicherheit der Soldaten habe oberste Priorität, sagte der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete dem „Handelsblatt“.

Bei seinem Besuch beim Marinekommando sei ihm vorgetragen worden, dass die Besatzung hervorragend ausgebildet und auf ihren Auftrag vorbereitet sei, sagte Otte. „Wichtig ist für mich, dass ein Minenjagdboot zu jeder Zeit abgesichert wird, entweder durch Partnernationen oder durch eigene Kräfte.“

Die Marine hat die „Fulda“ und einen Einsatzgruppenversorger ins östliche Mittelmeer geschickt, um sich gegebenenfalls an einem internationalen Einsatz in der Straße von Hormus zu beteiligen. Dieser Einsatz wird mit der am vergangenen Wochenende getroffenen Grundsatzvereinbarung zwischen den USA und dem wahrscheinlicher. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte die Bereitschaft bekundet, dass sich mit Partnern an einer defensiven Mission beteiligt.

Das gehe aber nur, wenn auch für die Sicherheit der Minenräumer garantiert werde, so der Wehrbeauftragte. Bisher hat Deutschland aber nicht geplant, beispielsweise auch eine Fregatte zum Schutz zu entsenden. „Wer die Truppe in den Einsatz schickt, ist auch für ihre Sicherheit verantwortlich – und ohne Schutz darf es keinen Einsatz geben. Punkt“, sagte Otte.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Henning Otte (Archiv)

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  • Einsatz des Minenjagdboots "Fulda" in der Straße von Hormus von Sicherheitsvorkehrungen abhängig
  • Sicherheit der Soldaten hat oberste Priorität
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  • Deutsche Marine, spezifisch das Minenjagdboot "Fulda"
  • Einsatz in der Straße von Hormus, abhängig von Sicherheitsvorkehrungen
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  • Sicherheit der Soldaten hat oberste Priorität
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  • Einsatz des Minenjagdboots "Fulda" abhängig von Sicherheitsvorkehrungen
  • Marine hat "Fulda" ins östliche Mittelmeer geschickt
  • Deutschland plant derzeit keinen zusätzlichen Schutz, wie etwa durch eine Fregatte
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH