Gewalttätige Ausschreitungen bei G7-Demo in Genf
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Proteste und Ausschreitungen in Genf
Genf () – Die Proteste gegen den am Montag im französischen Évian-les-Bains beginnenden G7-Gipfel in Genf sind am Sonntag bereits kurz nach dem Start in Gewalt umgeschlagen. Unter anderem wurde am Rand der Demoroute ein Auto in Brand gesetzt. Zudem wurden trotz Holzbarrikaden bereits erste Geschäfte von den Demonstranten eingeschlagen. Unter den Protestlern sind auch zahlreiche vermummte Personen, die mit Schutzbrillen und Gasmasken ausgestattet sind.
Die Demonstranten hatten sich zunächst im „Parc de la Perle du Lac“ am Genfer See versammelt und waren dann Richtung Innenstadt gezogen, wobei die Demonstrationsstrecke großflächig mit Zäunen versehen wurde. Die Polizei ist in Genf am Sonntag und in den kommenden Tagen mit einem Großaufgebot im Einsatz, um gegen mögliche Ausschreitungen wie im Jahr 2003, als der G8-Gipfel in Évian tagte, vorgehen zu können.
Der G7-Gipfel wird zwar von Frankreich ausgerichtet, aber die 10.000-Einwohner-Stadtgemeinde Évian ist in mehrere Schutzzonen aufgeteilt und weiträumig abgeriegelt, die Anwohner wurden mit Sonderausweisen ausgestattet. Die Proteste verlagerten sich deshalb wie schon 2003 in die Schweiz – wobei neben Genf und Lausanne am Sonntag auch in Städten wie Zürich, St. Gallen, Bern, Luzern, Zug, Basel, Biel oder Aarau Anti-G7-Veranstaltungen stattfanden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ein Fahrzeug steht beim Anti-G7-Protest in Genf in Flammen am 14.06.2026 |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Proteste gegen den G7-Gipfel in Évian-les-Bains begannen in Genf mit Gewalt.
- Ein Auto wurde in Brand gesetzt und Geschäfte wurden eingeschlagen.
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- Polizei ist mit Großaufgebot in Genf im Einsatz
- Anwohner in Évian mit Sonderausweisen ausgestattet
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