Land NRW stockt Handwerksförderung um 55 Prozent auf
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftsförderung im Handwerk in NRW
Düsseldorf () – Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat ihre Förderung des Handwerks in den Jahren 2024 und 2025 deutlich erhöht. Wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte, wurden insgesamt knapp 283 Millionen Euro für 25 Maßnahmen bereitgestellt, wobei der Anteil des Landes bei über 116 Millionen Euro lag.
Dies entspricht einer Steigerung von rund 55 Prozent im Vergleich zur vorherigen Berichtsperiode.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betonte die zentrale Rolle des Handwerks für die Zukunft des Landes. „Das Handwerk ist Möglichmacher unserer größten Zukunftsaufgaben und unverzichtbar für ein innovatives, wirtschaftlich starkes und klimaneutrales Nordrhein-Westfalen“, sagte die stellvertretende Ministerpräsidentin. Ohne das Handwerk seien weder die energetische Gebäudesanierung noch der Ausbau Erneuerbarer Energien oder die Ausbildung von Fachkräften denkbar.
Arbeitsminister Karl-Josef Laumann verwies auf die besondere Herausforderung des Fachkräftemangels und hob Initiativen wie das Ferien-Praktikum NRW sowie die Meisterprämie in Höhe von 2.500 Euro hervor.
Der vorgelegte Handwerksbericht 2024/2025 gibt einen umfassenden Überblick über die Förderaktivitäten. Ein besonderer Fokus lag auf der Stärkung der beruflichen Bildung, der Fachkräftesicherung, der Digitalisierung sowie der Unterstützung von Investitionen in Klimaschutz und Transformation.
Andreas Ehlert, Präsident von HANDWERK.NRW, lobte die ressortübergreifenden Investitionen in Gründungen, Betriebsnachfolgen und Qualifizierung, forderte aber zugleich ein mittelstandsfreundliches Umfeld mit schnelleren Planungsverfahren und weniger Bürokratie.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Handwerk-Schriftzug (Archiv) |
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