Hubig: Politisch motivierte Kriminalität trifft auch Frauen
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Zunahme politisch motivierter Kriminalität in Berlin
Berlin () – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) sieht von der zunehmenden politisch motivierten Kriminalität nicht zuletzt Frauen betroffen.
Die jüngsten Zahlen zu politisch motivierter Kriminalität sprächen eine deutliche Sprache, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mit Blick auf die am Dienstag von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und BKA-Präsident Holger Münch präsentierte Statistik. Politischer Hass und politisch motivierte Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft nähmen zu. Dieser Befund müsse alle Demokraten „zutiefst beunruhigen“. Politisch motivierte Kriminalität sei eine ernste Gefahr für die Demokratie.
Besonders bestürzend an den neuen Zahlen sei nicht zuletzt die starke Zunahme der frauenfeindlichen Straftaten. Nach Jahrzehnten des Fortschritts beim Schutz von Frauen zeige sich einmal mehr: Frauenfeindliche Ideologien seien wieder auf dem Vormarsch, so Hubig.
Die SPD-Politikerin sagte: „Wir müssen den Kampf gegen die politisch motivierte Kriminalität auch und gerade mit den Mitteln des Rechts führen: Eine schlagkräftige Justiz und ein Strafrecht auf der Höhe der Zeit sind dafür essenziell.“ Ihr Ziel sei, dass dafür in nächster Zeit weitere wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht würden. Mit einem neuen „Pakt für den Rechtsstaat“ könne man ein „klares Signal“ senden: Bund und Länder seien gemeinsam bereit, in den Rechtsstaat zu investieren – und damit auch in die „Verteidigung der Demokratie gegen ihre Feinde“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Vorstellung Statistik politisch motivierte Kriminalität (PKM) am 09.06.2026 |
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